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Thier war um ein Drittel kleiner als das vorigeund viel niedriger auf den Beinen. Cnvier führtnoch mehr Arten dieser gänzlich untergegangenenGattung an, welche von ihm lVlusroclon genanntwird *).
Eben so merkwürdig und fast noch merkwür-diger ist eine nicht mehr lebendig zu findendeGattung von Säugthieren, lVIeAatlieriuin vonCuvier, lVIe^ulnir^x von Faujas St. Fond ge-nannt. Diese Gattung gleicht im Baue des Kop-fes den Fanlthieren, doch fehlen alle Vorderzaneund Eckzane; die Zehen sind, sehr ungleich mitungemein langen Krallen bewaffnet, wie sie dieAmeisenfresser haben; die Schenkelknochen außer-ordentlich dick. Von zwei Arten sind Knochengefunden; von der ersten ein vollständiges Ge-rippe in Paragnai, 12 Fuß lang und 6 Fuß hoch,von der zweiten, um ein Drittel kleinern, Knochenin Virginien. Die Faulthiere und Ameisenfresserder jetzigen Welt sind dagegen sehr kleine Thiere.
Mit großer Genauigkeit hat Cuvier die ge-grabenen Knochen aus den Bergen von Mont-martre bei Paris untersucht, und darunter zweiGattungen gefunden, welche nicht mehr unter denlebenden Vorkommen, und von ihm kallleorkis-
*) irecllsrcllss sur Is8 osgömsns ko88ilss llsärrixeäs8. kar.. igiL. 4. 1, 4. Es sind die Abhandlun-gen, welche der Verfasser nach und nach in die ssmigls8än Mn86uin hat einrücken lassen, vermehrt mit einer mi-neralogischen Beschreibung der Gegend um Paris von Cu-vier und Drogniart. Ein Meisterwerk!