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[Erl.] (1883) Erläuterungen zu den Concurrenz-Plänen zur Anlage eines parkartigen Friedhofes in Düsseldorf
Entstehung
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liehe Wege laufen derart ineinander, dass der Besucher der An-lage von jedem Punkte leicht und kurz sein Ziel erreichen kann.Projektant hat ausser den im Programm bestimmten zwei Thor-eingängen auf den entgegengesetzten Bndpunkten des Terrains

noch zwei andere Thore in Aussieht gei.....imen zum Zweck dc.x

näheren Einbringens von Material, um solches nicht durch dieganze Anlage nach den entfernteren Plätzen transportiren zumüssen. Die Bepflanzung der graden Hauptwege ist mit Kugel-Akazien vorgesehen, welche Bäume durch ihren massig begrenztenWuchs die an den Rändern der Wege liegenden Familiengräbernicht beeinträchtigen und doch genügenden Schatten bieten.Durch die in abwechselnder Bepflanzung gehaltenen I Mätze, welchedie Hauptwege unterbrechen, ist die Einförmigkeit einer gradenAllee aufgehoben. Die Ausführung der Anlage betreffend, erlaubtsich Projektant unmassgeblicb vorzuschlagen, nach stattgefundenerPlanirung, die llauptwege anzulegen, die Alleen anzupflanzen,sowie die Pflanzung der Zier-Bäume und Sträucher vorzunehmen,dagegen die grosse Fläche für die Reihengräber, soweit .sie nichtin Gebrauch genommen wird, vorerst landwirthschaftlic h zu be-handeln, (1. h. mit Pflug und Egge zu bearbeiten und mit EwigemKlee (Medicago sativa) zu bestellen, welcher bekanntlich einvorzüglicher Hodenverbesserer ist, keiner Pflege bedarf und eineinträgliches Futter abgibt.

Bei Wahl der Bäume und Sträucher ist von grösslerWichtigkeit, den vorhandenen Sandboden zu berücksichtigen.Auch sind vorzugsweise Nadelhölzer und sonstige Coniferen,letztere besonders zu Einzel|illanzungen anzuwenden.

Plan des Landschaftsgärtners Th. G. Karichin Bremen.

ilei 1 auf vorliegendem Plan ausgeführte Entwurf zu einemneuen Kirchhol für die Stadt Düsseldorf ist in seinen Haupt-zügen eine im landschaftlichen style gehaltene Park-Anlage. Es

sind jedoch, wie aus dem Entwürfe ersieh! lieh, gerade Wege als

Alleen projeetirt und zwar zu dem /wecke, um entferntere Plätzedes Kirchhofes schneller von der Kapelle und den Eingängen zu

erreichen.