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[Erl.] (1883) Erläuterungen zu den Concurrenz-Plänen zur Anlage eines parkartigen Friedhofes in Düsseldorf
Entstehung
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Plan des Stadtbaumeisters B. Buch in Düsseldorf.

Der Haupteingang sollte programmmässig an die südlicheStrasse an der westlichen Ecke gelegt werden. Es war alsonichts natürlicher, als hier am Haupteingange zunächst Kirchemit Leichenhalle und Todtengräber-Wohnung zu disponiren undim Zusammenhange mit diesen Mauten eine möglichst grossartigeund regelmässige Anlage zu schalten und an diese' anschliessenddie Coupirungen des Terrains benutzend, eine in natürlichemStyl gehaltene Garten-Anlage zu bilden, auch die Disposition sotreffen, dass man von dieser centralen Hauptanlage bequem zu allenPunkten der Anlage gelangen kann, dass ferner die Niveauverhält-nisse berücksichtigt werden, keine zu grosse Massenverände-rungen vorkommen und die Gefällverhältnisse so gewählt weiden,dass der natürliche Wasserabfluss beibehalten, alle Wasser siehsammeln, Reservoire bilden und dureli Rohr-Kanäle wiederumregelrechten Wasserabfluss zur Strassenrinne erhalten. Fernersind die natürlichen Terrainbildungen zu schönen Aussichts- undQebersichtspunkten zu wählen und ist namentlich Bedachl aufschöne weile Durchblicke zu nehmen. Endlich sind die Anlagenso zu gestalten, dass bevorzugte Gräber, Familien- und Einzel-Gräber in reichlicher Anzahl und in schöner Weise angelegtwerden können. Es würde zu weit führen, hier auf die Einzel-heiten der Anlagen detaülirt einzugehen und wird jeder Sach-verständige mit Leichtigkeit an der Hand des Projectes, des bei-gefugten üebersichtsplanes, der beigefügten Grundprofile, Massen-Berechnung und des Kostenuberschlagea die Vorzöge des vor-gelegten Projectes erkennen und demnach urtheilen können, ob• in Vorliegendem nicht programmmässig gearbeitet und nach die-sem Project ein schöner Buhegarten geschaffen werden kann.

Plan des Garten-Architekten C. Wolf in Düsseldorf.

Die Gärtenarchitektur, welche die Natur uns durch Regelnund Gesetze lehrt, soll in ihrer ganzen Kunst und Wissenschaft

die wirkliche Wiedergabe der Natur sein. Es sind immer die-selben Lehren, aber in der Auffassung und in der Art und Weise.