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[Erl.] (1883) Erläuterungen zu den Concurrenz-Plänen zur Anlage eines parkartigen Friedhofes in Düsseldorf
Entstehung
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wie aie zusammengestellt, vorgetragen werden und zum Aastraggelangen, zeigt, sieli die, grösste Manniclifaltigkeit, daher stehtdie Natur noch anerreichbar vor uns. Obgleich das Studiummeiner Arbeit dem innersten Wesen der Gl arten-Architektur galt,d. h. der Natur seihst möglicht vollendet nalie zu kommen, sokann, will und darf auch ich in dieser Arbeit nichts anderes vor-zeigen, als was schon unsere Vorgänger gemacht haben. Aller-dings liegt hier eine ganz eigenartige Idee zu Grunde, die aberdem Grundgedanken durchaus nichts in den Weg legt.

Einen Kirchhof zu projectiren, der den Oharacter einer imnatürlichen 8tyl gehaltenen Garten-Anlage trägt, ist dieAufgabe der Concurrenz. Dieselbe Aufgabe musste durch denLandschaftsgärtner insofern eine Modellirung erhalten, als ersagte: eine Garten-Anlage, einen von Iteiz und Poesie durch-hauchten Park zu schatten, der den Zweck in sich schliesst, dasTerrain zugleich als Ruhestätte der Todten im Sinne des Pro-gramms zu benutzen.

Nach diesem Princip durfte der Landschaftsgärtner nicht ausseiner Hahn heraustreten und sich durch die alte Form der Kirch-höfe zu Combinationen verleiten lassen. - Es glaubt demnachder Verfasser dieses mit seinem bescheidenen Projecte „Kühesanft" sich an der Concurrenz betheiligen zu dürfen, indem er,angelehnt an dem Vorgesagten, demselben das Gepräge des Ein-fachen, Erhebenden and Würdevollen In der Anordnung des Gan-zen, sowie der Details auszudrücken sich bemühte, wodurch in derAnlage der Kirchhof seinen bedeutungsvollen Werth erhält.

Beim Vorführen des Bildes als Kirchhofsplan habe ich mit

Absicht die üblichen bunten Farben der Pläne weggelassen undnur mit Schwarz auf Weiss, mit Bürste und Pinsel als SpritZ-arbeit aufgetragen, meinem Gedanken Ausdruck gegeben.

Die Pointe des Projectes legte, ich in die seelenvolle natür-liche Ausmalung des Ganzen und in dem Ganzen die Behandlungder einzelnen Parl.liien, Welche für sieb der Seelenstimmung dessie aufsuchenden Besuchers entsprechen sollen.

Ziehen wir das Programm vorerst als notwendigen Leit-faden mit in Betrachtung. Es sind zwei Einfahrten projektirt,die beide in der Verlängerung der Haupts!rassen liegen. DerHaupteingang, der westliche, führt zu dem Wagenhalteplatz für30 Wagen. DieJÜtte desselben nimmt eine Fontaine ein. Rechtsvon diesem Kingange sind die Gebäulichkeiten für den Todten-gräber angegeben.