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[Erl.] (1883) Erläuterungen zu den Concurrenz-Plänen zur Anlage eines parkartigen Friedhofes in Düsseldorf
Entstehung
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II

Die dafür reservirten Felder Bind durch die grossem Gehölz-gruppen, die für die landschaftliche Anlage des Ganzen schonprojectirt sind, sowie durch kleinere Anpflanzungen von Sträu-chern, Stauden und Solitairpflanzen an den Wesen entlang wir-kungsvoll unterbrochen und ist dafür an sämmtlichen Wegen ein1 2 Meter breiter Streifen reservirt, der mit Blumen, Staudenund Solitair zu bepflanzen, sowie mit einer Rasenkante zu ver-sehen ist.

Die beiden kleinen Felder, Reihengräber, zeigen eine Ein-teilung, wie solche vielleicht vortheilhafl sein würde, um denRaum für recht viele Grabstellen möglichst auszunutzen, überdoch so, dass jedes einzelne, Grab vom Hauptwege aus von denLeichenträgern und Besuchern erreicht werden kann, ohne überandere Gräber hintreten zu müssen, Mine, ganz bestimmte Ein-richtung kann in dem Plane deswegen nicht angegeben werden,weil Volks-Sitte, und Orts-Gebräuche dafür doch mehr oder we-niger massgebend sein werden.

Den Platz hinter der Kapelle (i) kann der Todten-gräber zur Anzucht von Blumen etc. benutzen.

Den Fahrwegen ist eine, besondere Aufmerksamkeitgeschenkt, sie sind so eingerichtet, dass an alle Grabfelder desKirchhofs mit dem Leichenwagen angefahren werden kann. Umdieser Aufgabe in jeder Beziehung nachzukommen, sind nachdem Plan auch die höchsten Stellen der Anlage i'üv den Leichen-wagen zugänglich gemacht. Die Fahrwege sind am ersten Auf-stieg bei den Bügeln etwas in das Terrain eingeschnitten undwinden sich dann in leichten Kurven und geringer Steigung überdie Höhen hinweg. Auf den beiden Hügeln ist bei b oben einfreier Platz projectirt,, dass der Leichenwagen umwenden kann.

Hier noch einige Erläuterungen, wie die, vorhandene Hügel-kette in ihren Hauptformen benutzt werden soll, dass sie zurmalerisch landschaftlichen Wirkung kommt, aber dennoch ganzihrem Zweck als Theü des Kirchhofs dient,, ohne bedeutendeAbgrabiiugen machen zu müssen, wodurch erhebliche Ausgaben

\'ü\- Erdarbeiten erspart werden. Durch die zwei Haupt-schluchten werden, wie der Plan zeigt, die Fahrwege hindurchgelegt, die an einigen Stellen wenig eingeschnitten, in leicht an-steigenden Curven auf das obere Plateau führen. .Die Kusswegedaselbst werden als Serpentine angelegt; wq die Steigung etwasStärker ist, sollen einige Stufen angebracht werden. Die höchsten