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Gesang vom Kindchen : eine Idylle
Entstehung
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Zn das anstoßende Zimmer. Ls waren die Fenster verhängt dort.

Und schon künstliches licht entzündet. Zum ZltartischeTrat der Prediger seitlich hin; es stellt' sich der RüsterSinter ihn; auf der andern Seite hielt dich die MuhmeÄuf dem Ärm; die Mutter saß nahe; im tieferen ZimmerFaßten wir anderen Platz auf herangezogenen Sesseln,

Dder auch stehend, wie es sich traf. Und ln freundlicher StilleSud denn zu reden an mit spröder Bewegung der Züngling.

Siehe, da waren deine beiden Gevattern, mein Liebling,

Sorglich gewählt von mir zu ihrer Freude und meiner:

Männer beide, doch jung noch, wie auch der Pastor, — der ältereLrst Anfang Dreißig; doch hat bedeutenden Rlang schon sein NameZn der gebildeten Welt; es steigen respektvoll die Brauen,wird er genannt. Venn verdient schon im Geiste weiß man den TrägerDurch ein vortreffliches Werk. Dort lehnte er lauschend am Flügel,

Der anhängliche Freund, im wohlgejchnlttenen Gehrock,

Bürgerlich vornehm, ein wenig altfränkisch, der deutsche GelehrteUnd Poet, voll kindlich artigen Frohmuts, jedoch demleiden vertraut, dem Geiste enger verbunden durch Rrankheit,

Die ihm fürs leben vermählt und periodisch ihn martert,liebend erkühnt' seine Ehrfurcht sich, legende und MythosÄuszuzeichnen des letzten Zkarlden und seinesTödlichen loses, welcher, ein Sohn des Faust und SeleneneWahrhaft auch er, von Wittenberg geprägt und LIeusis,

Stürmte hinan die Schwindelstusen in edelstem Frevel,

Segend des Todes Gebot ln gefährlich doppelter Seele,