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Theil 2 (1751)
Entstehung
Seite
616
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Wze.

Zusäze.

Verzeichnus derjenigen grossen Baume, p im Londner Dispensatorio, unter M

Zebräuchlichm Arzeneyen stehen» aber insgemein größer werden, -als daß sie mkleinen Gatten emen Plaz haben könnten»

^ LILL M28, conlz 5ui'5uxn HsÄzntlbuz. d. V. ?.

Die Tanne.

^biez tenuiore folio, kruiIu äeoisum inüexo«ü. l'. Die Pcchtanne.

^m7ZäaIu5 szrivz. d. k. p. Der Mandslbaum.

^rweni-icz fruÄa Inll. K. Apricosen.

Letula. k. p° Bircke, in Waldern.

sztlVÄ. L. fi. ?. Castamenbaum.

(.eratus mzjor zc s^Ivesiris, fruÄu subäulci mZrocolore lnticienre. ö. Schwarz wilde Kir-schen, in Hecken und einigen Waldern.

Or^lus szrivA, rorunciz, rubr^ 6: sciäz. L. ^ ?.Rothe Kirschen, Wechseln.

fruÄu oblonZo, iTviori. IM.!(. bl. Quit-ten.

Vicus communis. L. L.?. Feigenbaum.

?r^xinus excellior. L.k.?. Die Esche, in Hecken.

br^xinus rorunäiore folio. L.ö. l'. Mannaesche.

Z!ex aculeAr» LocciZ!ar>6ilerz, L.k. ?.Kermeseiche.

I^arix folio äeciäuo, comterz. I« ö. Der Lerchen-bäum.

i)ZveKli8, sciäc» FruÄU2lbo.!nst.k^.^.Ho!^

apfel, in Hecken.

^lslus QrivA. K. Zyn. Apfelbaum.

L^toruz Ku^u m'Zro. L» ö. 1'. Ataulbeerbaum.

IÄIX )UZlM5 Lve vulgzrjz. d.L.P. WallMI^-

Neriica moili czrne, Hc vi.iZZzrjz, viriäis 8c Älb2«

b. ?. Der Pfersichbaum.xinus sativz. d.tt. ?. Der Pinienbaum«

^?inus s^Iveltris. L. Z. i'. Die Fichte.

1'opulus niZrz. L.k.p. Pappelbaum.

?)^rus sztivA. d.L. I>. Birnbaum.

<^uerous latifvliz, fo?mins. d. L. ?. Eicht.

Lsüx vulZ^riz zlbz, Zrbc>re5cen8. (I.L.?. Weide.Luder I-MtÄIium, xerpetuo virens» L. L. ?. Gor^bäum.

?l!ia fcLMjnz, solio Majore, d.s.?. Linde.

I.Ilirms küzmpeliris Ikeopkrzüi. L.ö.?. UllMK-bäum, Rüster»

Kurze Erklärung derjenigen Kunstwörter, so in diesem Werck gebraucht worden^

davon einige in dem Werck selbst schon vorgekommen , die man aber deswegen hierzusammen setzen wollen, damit man sie um so viel leichter

finden könne.

L^U8 und scaulos, ohne Stengel, das ist,

/N. wann die Blume der Pflanze dichte am Bodenwachst, und keinen sichlbarn Stengel hat, wie ander Eberwurz :c.

^cinus und zcini, sind die Beeren oder Früchte desHollunder, der R inweide, des Epheu !c.

ist Hole am Stengel, welche das Blat oderder Stiel mit dem Stengel und Aesten machet,und aus welcher eine neue Knospe zu treiben pfle«get.

^mentzceus?!c>s, bestehet aus vielen beysammsizen«den Spizlein, die wie ein Slrick oder Kazen,schwänz aussehen: dergleichen sind die mannlichenBlumen am Maulbeerbaum, all der Haseljtau,de, dem v"!usbaum und an der ituche. SieHeisset auch ^ulus, und Räylem.

^per^IUZ ilos, sihe?1os.

^ices, Zünglein, Vünctlein, Knopsiein, Kölbchen,sind diejenigen Korper, so an Faden und Draten,die den Stempfelder Blume insqcmein umqeben,obenher hangen , und das befruchtende Pulverenthalten, so mit dem mannlichen Saamen derThiere eine Aehnlichkeit hat, siehe lab. III.r>Z. ?2 b.

i^rbor, ein Baum,ist eine bolzige Pflanze,so am hoch,sten wachst, einen beständigen, ei»zeln Stammhat, und sich in viele grosse Aeste theilet, die sichwieder in kleinere Zweige theilen , an welchen dieBlätter, Blumen und Früchte wachsen.

, ist die spizige Nadel, so an der Hülse demBalg der Decke der Körner, am Rorn, Gras, :c.stehet.

ärticulatio , ist der Zusammenhang solcher Theile,so aus Knoten besteben, wie die Schalen am>Vs,Leifuökram, am Schildkraur, oder spamschem

Rlee, die, wann sie reifsind,sich in so viele Theiletheilen , als Knoten daran sind.

/^xi8, ist eine spizige Säule, so in der Mitte einigerBlumen oder Kazlein stehet, um welche die übn»gen Theile herum sitzen.

L^ccA , eine Beere, ist eine rundlichte Frucht, soinsgemein weich ist , und einen oder mehr Kernein einem weichem Fleisch enthalt.

Kalzium, ist der Kclch der Blume am wilden Gra-natenbaum.

Larbui-e, sind die halben Blümlein zusammgesetzterBlumen.

LivÄivjz, die Schoten oder Hülsen der Früchte, wel,che sich der Länge nach in zwey Theile theilen, wiedie Schalen einer Muschel, und werden bivzjvcsgenannt.

Lrackiz, sind die Theilungen der grossen AesteeineSBaumes am Stamm.

LuIKus, Bollenwurzeln , Zwiebelgewächse, bestehenentweder aus verschiedenen Häuten, da eine die an-dere einschliest, oder aus verschiedenen übereinan-der liegenden Schupen. Die erste Sorte heistauch kzäix runiczra, und dergleichen sind dieZwiebel,die Tulpe; die zwevte aber Kaeiixhua.mota, wie die L.ilie, der türcklscl eVund haben.

dslix,oder der Kelch, worunter man insgemein diestarckeren Blatter verstehet, so die übrigen Theileder Blume bedecken.

czlypkz, ist die dünne Hülle, oder Decke einigesSaamen.

OMamenr», hierunter werden insgemein in Blu-men diejenigen Faden verstanden, worauf dieSpizlein Opices) stehen.

Lzp-rulum, jst dep Kopf, oder obere Theil einigerPflanzen.