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) (Zmgcr. Ingwer.
Der Characrer ist:
^ ^>ie Alume bestehet meistens ans fünf Nlar-die einiger »nassen wie die Slarlein der IrisFormer sind. Sie wachsen in einem Hauprlein^er Anopf beisammen, und >ede kommt aus ei»besondern blareerigen Schuppe. Der Eyer-l'Ock wird hernach zu einer dreyeckichcen Frucht,„ drey Fächcr hat , in weichen der Saam«"ectee.
Die Sorten sind:l. c. L. ?. Der gemeine Ingwer.
, 5. IzrifollUM 14. 1^. Breit-
^tteriger wilder Ingwer.
^ Die erste dieser Pflanzen wird in den warmenteilen von VOestindien gar hauffig gebauet, unddon daher bekommen wir auch jährlich die getrock-"tten Wurzeln zum Gebrauch. Die zweyte Sortein Ostindien sehr gemein, wiewohl sie auch inUiyen Gegenden von XVestindlen wild wächst,^on dieser Wurzel wird etwas weniges nachEuro-^ zum Arzeneygcbrauch gebracht, in der Kuchen"ber braucht man sie niemalen gleich der andern.
Biese Pflanzen werden zurCuriosität in den Gär«'^derjenigen gehalten, so seltene Pflanzen lieben,^eede vermehret man durch Theilung der Wurzel,hierzu ist die beste Zeit im Frühling, ehe sie zuMen anfangen, da man jeden grossen Schossen iniMiedene Theile theilen kan, aber allezeit an je-zwey oder drey Augen lassen mus. Man pflanztN'ige in Töpffe die mit feltcr, leichter Erde ange,!^et sind, und gräbt sie in cm Mistbeet von Ger-erloh ein, da sie dann öffkers begossen werden müs-In Heissem Wetter hebt man die Glasfenstereinem Ziegelstein auf, um ihnen nachIropvr,Kn der warmen Witterung und der Warme desMtes, wormnen sie stehen, Lufft zu geben: dann"^Nn ihre Blatter zum Vorschein gekommen, undsie zu starck treibet, wachsen sie hoch und dünn,die Wurzeln nehmen sehr wenig zu. Wann^ aber in gehöriger Proportion, Wärme, WasserM Luffc bekommen, so treiben ihre Wurzeln so starck,sich ein kleines Stuck in einem Sommer, durch^lcn grossen Topf ausbreitet; manchmal«» blühenauch in diesem Land.
Cs müssen aber diese Pflanzen beständig in einemMistbeet von Gerberloh gehalten werden: dann siezu zart in Engeland in freyer Lufft zu stehen,'^te es auch gleich im wärmsten Theil des Som-mers seyn; im N?inrer aber, mus man sie in dasAglashaus setzen: dann ob gleich ihre Blätter imKrbst verwelcken, und ihre Wurzeln den grösten^>)eil des VVlmers hindurch rod zu seyn scheinen;
verfaulen sie doch ganzlich, wann man selbige, die-^ Äahrszeit über, nicht in einem sehr warmen Ortfahret, wie ich mehr als einmal erfahren habe.sUch bleiben diese Wurzeln den rvimer über nicht^Mt, so gar im wärmsten Glashaus, wann sie aufAltern stehen/ als wann man sie in das Lohbeet ein-Mt, sollte man selbige auch schon in einem gleichenMd von Wärme halten. Dieses aber, ist meinerMnung nach der Nässe der Lob zuzuschreiben, wel-Minder Währung in die Höhe steiget, durch die Lö,u)er im Boden der Töpffe eindringet, unddenWur-eine angenehmeNahrung giebt, sie fluch immer
ll. Theil.
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schwer und angefüllt erhält; da hingegen die, so ineinem trockenen Glashaus stehen , aus Mangel derPässe, öffters einschrumpfen, und daher vielmalsverderben: dann es ist nicht wohl sicher, sie viel zubegiessen, wann ihre Blätter »erwelckt sind, weilsie gerne faulen, wann sie ,n dieser Jahrsjeit zu nasgehalten werden.
Wann ihre Blätter verwelcket sind, ist es dierechte Zeit diese Wurzeln auszuheben; diejenigenaber so man wieder einpflanzen will, soll man bisin den Frühling stehen lassen, wann sie eben treibenwollen; indem alsdann, wie bereits gemeldet wor-den, sie zu versetzen die beste Zeit ist, weil sie balddarauf ihre Fasern treiben werben, und dieses ver-wahret sie für der Faulnus.
Ibe lujube. Der Brustbeerlein-strauch.
Der Characrer ist:
Die Dlume bestehet aus vielen Blatlein, dieim Areis wachjen, lind sich »osensormig ausbrei-ten. Aus dem '^elch derselben entspringt emScempfel, der hernach zu einer langlichren, stei-schicbren Frucht wird, die olivensärmlg »st, undeinen harren Rern emhalr der zrvey Kellen Kar,in deren jeoer eine langlichre Nus oder Rernstecket.
Die Sorten sind:
1. ?i?li>ttiis. voä. Der gemeine zahme Brust-beerleinstrauch.
2. ^lüi?uus I'ouin. Wilde Brust,beerlein.
z. c;riX^ujuba ^mericanA chinos^, !c>>'
ti Arbori8fc>lii8 6cf^cie, fru^u rotunäo, parvo,äu!»ci. ttorl. Le-iumonr. Stachlichter americanischerBrustbeerenstrauch, so Blatter wie der Zirgeibaumhat ,und kleine, runde, süsseFrüchte tragt, in West-indien insgemem der Mangosteen.
4. 7>i^i?uus zrZenteA ?.e^Ignics, Hmis carens,^slXmbillz ^e/l^nenlibus ciiAz. L. ö. ?. Derceylonische Brustbeerleinstrauch mit silbernen Blat-tern , ohne Dornen, insgemein VValambilla ge,nannt.
Die erste dieser Pflanzen wird in den Gartenvon Italien, und des südlichen Theiles von Frank-reich gezogen, und von daher wurde vor diesem dieFrucht, zum Arzeneygcbrauch, nach iLngeland ge-bracht; seit einigen Jahren aber hat man sie in denKramläden sehr wenig gebraucht, so, daß man die-selbe jetzt fast gar nicht mehr zu uns bringet.
In diesen warmen Ländern wird die Frucht, fürdie Tafel im Winter, aufbehalten, da wenig ande-re Sorten ihre Vollkommenheit haben; da danndiese nebst den Speyerlmgen und einigen andernSorten, ihnen zum Nachtisch dienen.
Die Frucht gleicht in etwas einer kleinen Pflau«me, jedoch hat sie um den Stein nicht viel Fleisch;weil sie aber einen anmuthigen Geschmack hat, wirdsie von einigen sehr geliebet.
Die zweyte Sorte wächst in den Hecken der süd-lichen Theile von Frankreich, Italien und Spa-nien wild, in unsern kältern Gegenden aber wirdsie in den Garten derjenigen gehalten, so LiebhaberVyy yyv von