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^ dem Gaamenpflänzlein führte, und durch wel-^ ich glaube, daß das Saamenpfläuzlein hinein»Kommen; ja ich bin der Meinung, daß an den^»bnen oder Erbsen, die nicht wohl aufgehen,"'eftlbe mangele.
5 Jedoch ich mus noch.einige andere Pflanzen be»Meiben, da dann erhellen wird, daß das so offt^geführte Pulver allezeit mit besonderer Sorgfalt^ die Röhre,und durch diese zu den Eyern gebrachtwerde.
. ?8ann wir an denHülsenfrüchcen,dieDlumen,^allein vorsichtig wegnehmen, so entdecken wir dieaulse ^er Schale, so mir einer Haut umgeben und^wickelt ist, die sich oben herum in verschiedeneWen theilet, deren jeder viel Mehl führet, und?"se Faden sind gleich einer Bürste vest mit einan-A vereiniget, welches man am Ende derjenigenMre sehen kan, die, auch hier, gerade zu derSchote leitet; doch ist es wahr, daß sclbige nichtHtrade, sondern so gebogen stehet, daß sie fast mitObiger einen rechten Wmckel machet.
, In den Rosen stehet eine Säule, die aus vielen°>cht aneinander klebenden Röhren zusammen gese,ist, welche sich aber leicht von einander sondernMen , und von denen eine jede zu ihrer eigenenMe leitet/ um diese herum aber finden sich sehr vie-Faden.
Die VNolGmilch hak ein dreyfächeriges Saa,^nqebäuse , welches, so lauge es noch klein und^uin sichtbar ist, im untern Tbeil lieget, bis es be-suchtet wird; hernach aber wachst es an , und ste,"/t auf einem langen Stiel so hoch, daß man den-ken sollte, es seye zwischen ihm und denRnopflein^er Zünglein gar keine Gemeinschafft.
.An denen Erdbeeren und Himbeeren sind dieHaare so an der reifen Frucht wachsen, so viel Roh»davon jede zu ihren eigenen Saamenkorn leitet,welches einigen wunderbar vorkommen wird; es ist^er zu mercken, daß, wann sick die Blume öffnet,^erhalb der Btumenblarlem eine Menge von La,"en stehet, und daß der ganze innere R^um fast ei-Wald dieser Härlein gleiche, und wann dieseim Aügelein erhalten, und w< ,rer geführet ha-M, so iauffen die Saamcn auf, »nd werden inAem fleischigen Marck grösser. So weit HerrVorland.
^Am untern Theil des Scempfels der Lilie ist ein^efäs wahrzunehmen, welches wirdie Mutter nen,können. In diesem sind drey Eyerstöcke^ sokleinen Eyern oder unreifen Saamen angefüllet"Nd, dieallezeit v?rwelcken und zu Schanden gehen,^ann sie nicht von dem Mehl der nänüichen Pflan-oder oon einem andern der nämlichen Sorte be-achtet werden. Die Fäden dienen dazu, daß derMännliche Saame der Pflanze in den RnopfleinZünglein durch sie her, und zur Vollkommen,^>t gebracht werde, und wann diese reis sind, wer,^ sie zu kleinen Staubahnlichen Theilchen. Ei-A« von diesen fallen in die Oeffnung des Srem,^'ls, und werden entweder in die Murrer gefüh,um die weiblichen E>er zu befruchten, oder^iben im Scempfel, woselbst sie durch ihre maqne-^!che Krafft die Nahrung aus den andern Theilen^'Pflanzen in die Embryonen der Frucht führen,ue aufiauffen und wachsen machen:c»
In Blumen, welche sich unterwärts kehren, wieA Saubrod und derR ^serkrone, ist der Srem«viel langer als die Faden, damit der Staubden Zünglein in genügsamer Quantität auf den
!I. Theil.
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Grempfel fakken, und die Befruchtung vor sich ge-hen könne.
Herr Geoffroy versichert uns, daß, so viel er be-obachten können, die Pflanze allezeit in demjenigenJahr unfruchtbar, und die Frucht unzem^ bleibe,in welchem man an selbiger den Srempfcl abge-schnitten, ehe dasMeblin solchen hinein gekommen.
An vielen Pflan;e>,sorten, als an der Eiche, derFichte, derselbe zc. haben,nach der Beobachtungdes Herrn Geostroy die Blumen ihre Fäden undZünglein, deren Mehl, die unreiffe Frucht , sonicht weit von selbigen wegstehet , leichtlich be-schwangert.
Hingegen zeiget sich eine Schwierigkeit, wannman dieses Systeme mit gewißen Pflanzcnarten ver-gleichen will , welche Blumen sonder Früchte tra-gen, wie auch mit andern, welche von gleicher Artsind, und mit jenen einerley Namen führen, aberFrüchte obne Blumen bringen. Dergleichen sindnun der Palmbaum, der Hanf, der . opfen, derPappelbaam zc, welche daher in Mannlem undrvelbletn unterschieden werden: dann wie kan wohlhier das Mehl des Mannlei,,s, d«e ii^er desXVeiblcms befruchten?
Diese Schwierigkeit hebt Herr Geoffroy da-durch , wann er annimmt« der Wind führe denmänniKt en Sruub in die weibliche Nlurcer, unl>dieses wird von ^ooianoponrc:no miteinemEreM-pel bestattigel, oa cm einzelner we,bucher paln.-daum in cii.em Wald wuchs, yer niemalenFrüch-te trug, bis e> über die Wal^'baume Herfür gewach-sen , da ihm dann das Mehl des Männlems vondem W«nd zugeführet werden konnte, und er häuf,fig Früchte zu tragen anfieng.
Was die Art und Weise anbelanget, wie dasMeh» befruchte, so sühn Herr Geoffroy zwep Mei-nungen an:
Die erste ist, man finde allezeit, daß das Mehlaus Schwefel bestehe, und voll zarter durchdrin»gender Theile sey, wie der starcke Geruch desselbenzu erkennen giebt; wam» nun selbiges auf die Srem-pfel der Blume fallt 7 löst es sich auf, und die zar-testen Theile durchdringen die Substanz des Skem-pfelö, ünd erregen eine Gahrung, durch welche dieverborgenen Säffte der jungen Frucht in Bewegungkommen, welches dann den Theilen Gelcgcnbeiegiebt, daß sich die junge im Saamen verschlossenePflanze auszuwickel- anfangt.
Nach dieser Hypothese, wird angenommen, dassdie kleine Pflanze im Saamen enthalten sey, undnur den nöthigen Safft erwarte, der zu ihrer Aus,Wicklung und zu ihrem Wachvlum nöthig ist.
Die zweyte Meynung gehet dahin, das Mehlder männlichen Pflanze sepe der erste Keim, oder derSaame der neuen Pflaum, und habe zu seiner Ent,Wicklung uud Wachstum nichts nöthig, als denrechten Ort, oder das v^e>! und den Safft welchenes in dem Embryon des Saamens oder EyerstockeSprapariret findet.
Merckwürdig ist, daß diese zweyfache Tbeorie vonder Zeugung der pfl.men eine genaue Aehnlich,keit mit der zweyfachen Zeugung der Thiere habe,da nämlich das junge TK>er entweder indem männ-lichen Oaamen steckt, und nur, zu seiner Nahrungund Fortbringung, der Saffte der Mutter nöthigbar, oder da das Thier im weiblichen enthaltenist, und des männlichen Saamens bedarf, um in ei-ne Währung zu kommen-
Herr Geoffroy will lieber glauben^ der eigentli-che Saame stecke im Mehl, sonderlich da man auchmit den besten Äergrösserunssgläjern nicht das ge-Uuu uuu rinsste