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Ubervem so sind such die Rabsktcn des Lustgarsiens für die Wurzeln der Fruchtbäume zu enge, wiean seimm Ort gezeiget werden soll.
Wie Gartenmauern sollen zwvlssSchuh höch ftMund dieses ist die rechte Höhe; ist auch der Bodengut, so können sie mit der Zeit mit genügsamen Trag-holz überall angefüllet werden, sonderlich aber derMit Birnbäumen bepflanzte Tke«l, ob auch gleich dieAeste, vom untern Theil der Mauern an, horizontalgezogen werden. Für ein gutes Grundstuck wollteich, zu einem äusseren lebendigen Zaun, Vvetsdorn,die Stechpalmen, den Schleendorn, die Holz-äpfel anpreißen; daß man sie aber unker einandersetzen sollte, billige ich nicht.
Der Weisdorn taugt zu einem lebendigen Zaunam besten, weil er nicht nur am gemeinsten ist, son»dern auch so beschnitten werden kan / daß er unterallen andern Stauden, den dichtesten und stärkstenZaun giebt; da er auch dabey sehr dauerhaft ist, sobekommt er für andern zu einem äusseren Zaun, oderzur Abtheilung der Felder, in welche das Vieh lauftfen könnte, den Vorzug.
Der Schwarz, oderGchleendorn und der Holz-apfel geben gute Zäune, und werden wie der Weis-dorn gezogen. Wann man aber die Kerne derHolzäpfel säet, so ist am besten die Aepfel mit ein»zustecken, so wachsen sie im ersten Jahr um so vielstärckcr.
Pflanzt man junge Holzäpfel, wie den vveis-dorn, so geben sie unvergleichliche Hecken, und soauch einige pflaumensorren.
Den Schwarzvorn hält man zu den Zäunen nichtfür so gut, als den N)eisdorn, weil er tiefer inden Boden laufft, und man sich auf sein Wachs»tum nicht so gewis verlassen kan; sonderlich wannman die Pflanzen nicht recht jung einsetzet. Sonstaber ist das Gesträusse desselben viel besser, auchdauerhafter als das vom Ä0«isdorn oder anderesGesträusse, um tode Hecken zu machen, oder leerePlätze damit auszufüllen; auch frißt es das Viehnicht, wie anderes, ab. Je fetter die Erde ist, jebesser schlägt er an; doch wachst er auch in demnämlichen Boden mit dem wctsdorn. ,
Die Stechpalmen geben einen unvergleichlichenZaun, und verdienen für allen den Vorzug; alleinees gehet mit ihrem Wachstum im Anfang schwerher, wie sie den überHaupts langsam wachsen; wannsie aber einmal ins Wachsen kommen, so ersetzensie alles durch ihre Höhe, Stärcke und Dicke.
Man ziehet sie entweder aus Seyereißern, oderaus den Beeren, wie den weisdorn, auch liegendiese eben so lang im Boden, bis sie aufgehen. Sielieben fürnehmlich einen starcken Boden/ wachsenaber auch in dem trockensten Sand, zwischen Felsenund Steinen.
Die Seeren bleiben bis in den zweyten Frühlingliegen, ehe sie aufgehen, daher mus man sie vorher,ehe selbige ausgesciet werden, zurichten. Weswe-gen man in dem Artickel ^czujfolium nachsehen kan.Es ist aber am besten, daß man sie dahin säe, wosie wachsen sollen, auch mus man sie, so wohl ehesie aufgeben, als auch nachher fleißig jätten.
Französischer (Henster thut auch sehr gut auftrockenen Sandhügeln, wo wenig andere Pflanzenwachsen wollen; man mus ihn aber am Boden rechtrein halten, dünne schneiden und niemalen zu hochwachsen lassen. Auch darf man ihn nicht in tro«ckenem Wetter beschneiden, oder spat im Herbst,noch auch frühe im Frühling: dann hiedurch stehter leichtlich fleckweis ab, und hernach ist nicht mehrzu helssen. Auch schlägt er aus dem alten Holz nie,
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malen wieder aus, wann man selo,M.man ihn vorher lange auswachsen lassen, »uabschneidet. .
Man kan auch lebendige Zaune aus demHoM,derftrauch machen, Ist der Boden nur etwas a /so kaN man Hottunderruchen oder Stangen, ^zehen oder zwölf Schuh lang sind, schregs und in vweis in den Hügel einlegen, so werden sie um rmGarten gar bald einen Zaun machen, und zurschützung desselben sehr wohl dienen. > ^
Wann man den Hollunder an dasFlusses oder Stromes pflanzet, wird ernM»einen ausserordentlichen guten Zaun machen»dern auch hindern, daß das Wasser das Erdtt'Anicht wegspühle: dann er treibt beständig aus?,untern Wurzeln Schossen, welches sehr dienlichwo der Strom das Land wegreißet. Zu mm'mäßigen Hecken in einem Garten, ,st deram besten unter der Scheere zu halten, auch lallsich sehr wohl sonst ziehen , und ist dabey eine ödauerhafte Pflanze.
Zur Einfassung der Lustwälder dienon sehrder Ulmendaum, die Linde, die Hagenbuche, oBuche.
ZEITIGUNG DLR FRÜCHTE.
Frühe Früchte zu ziehen.
Man mus eine zehen Schuh hohe Mauer auff''Aren , und solche so lange machen , als die Al>^der Baume, die man drey Jahr lang treibenerfordert.
Wann solches geschehen, sticht man an der ^tagseite derselben eine vier Schuh breite Mabalab, und macht an der äusseren Seite, vier Zoll tnuHölzer, ingeraderLinie veste, damit dieGlasft»^darauf ruhen können. Diese Glasfenster niulp'schief an der Mauer anliegen, um die Frucht da»'»u bedecken, wann es nöthig ist.
Zwischen die Glaofenster müssen vier ZollLatten gesetzet werden, damit sie darauf ruhen. .
Will man die Glasfenster nicht schief Habenskan man oben auf der Mauer tännene Bretter^machen, die nach ihrer ganzen Breite über die B'^-me Herfür schiessen, und selbige so einrichten, ^die Glasfenster einen oder zwey Zoll unter ftlA''einfallen. Auch mus an jedem Ende der Emfass^zur Seite eine Thüre seyn, damit man selbige, naa>dem der Wind bläst/ an einem oder dem a»dcuEnde öffnen können.
Diese Glasrahm oder Einfassung mus so gen>^chet werden, daß wann der erste Theil der Ball»'getrieben worden, man selbige im folgendenfortrucken könne, und so auch im dritten. So,die Bäume nur alle drey Jahre getrieben werd^'Da sie dann etliche Jahre bey Krässten bleibe»/wann sie zwey Jahr lang sich zu erholen Zeit hab«"'
Diese Baume müssen wohl ausgewachsenehe man sie treibet, sonst verderben sie bald.avcvist die Frucht welche wohl ausgewachsene BauA.tragen, viel schöner und wohlgeschmacker, als"neu gepflanzten Bäumen. '
Die Früchte so man unter diese Einfassung W"zen kan, sind:
Von den pfersicben her Frühe, der Albem"le, die Anna, der frühe ^Tlewingron, undNurmeg.
Von Necrarinen, Herrn Fairschilds frühe/ k".
Llruge und Newmgron Necrarme.