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24. tolÜL czlcitk-zpze. g. I». Bal-
drian mit gemeinen Sterndistelblattern.
2f. Väl .r.iuzxz I^uiir2rucz, snnu», latifoliz, I^>
ciniata. Intt. K. tt. Jährlicher, portugiesischer Bal-drian, mit breiten zerkerbten Blättern.
2^. kumiliz ^mericzna, folio ro!un-
60 tubruz zrzenteo. plum. Niederiger Baldrian,mit einem runden und untenher silberfarben Blat.
Die erste dieser Sorte wird in Lngeland zumArzeneygebrauch gebauet und in den Ossicinenphugenannt, um sie von dem Vergbaldrian zu uiiter-scheiden ^ welcher von den heuligen Medicis allenandern Sorten vorgezogen wird, unterdessen aberwerden die Wurzeln der ersten Sorte bestandig zueinigen der vornehmsten Arzeneyen genommen.
Es wird diese Pflanze durch Theilung derWur,zel vermehrt, die man, entweder im Frühling oderHerbst, in Beete von frischer, trockener Erde, achtoder zehen Zoll weit von einander pflanzet: dann siebreiten sich insgemein gar starck aus und vermehrensich außerordentlich. Ist die Witterung trocken,so müssen die Pflanzen bis sie wieder Wurzeln be-kommen begossen werden; nachgehends brauchen siekeiner andern Besorgung, als daß man sie vomUnkraut reinige, und im Herbst, wann ihre Blät-ter verwelcket, soll man die Wurzeln ausheben undzum Gebrauch trocknen.
Die zweyte Sorte ist in nassen Orten sehr ge-mein , und wächst an den Seiten der Flüsse undGräben in den meisten Theilen von Engeland, wirdaber selten in Garten gebauet. Da die Wurzelndieser Sorte um Landen so gemein sind, so werdensie auf den Märckten statt der dritten insgemein ver-kaufst, und man sollte solches allezeit thun, indemdiese Sorte die starckste und krafftigste ist.
Die dritte Sorte wird insgemein auf trockenen,kreidigen Hügeln, in schattigen Orten, verschiede-ner Theile von Lngeland gefunden, und ihre Wur-zeln sind viel besser als die von der nämlichen Sor-te, so man in Gärten ziehet, gleichwie e6 sich mitallen andern Sorten gewürzhafter Pflanzen verhält,wann sie in denienigen Orten gesammlet werden,wo sie urspringlich wachsen.
Diese Pflanze kan man durch Theilung derWur,zel entweder im Frühling oder Herbst vermehren,wie bey der ersten Sorte gemeldet worden; alleineman hat dabey allezeit zu beobachten, daß man siein «inen trockenen, frischen, ungedungten Bodenpflanze, und obgleich m selbigem die Wurzeln nichtso zunehmen als in einem fetten, nassen Bodcn, sosind sie doch zum Gebrauch viel besser. Es müssendiese Wnrzeln ebenfals ausgehoben werden, wanndie Blatter im Herbst verwelcken, und Kernach ver,wahrt man sie an einem trockenen Ort zum Ge,brauch.
Die vierte Sorte ist m nassen Gegenden verschie-dener Theile von Engeland sehr gemein, wird aberselten in Gärten gezogen. Sie steht im Dt^pensa-rorio des Collegii unter den officinellen Krautern,ob sie schon selten in der Arzeney gebraucht wird.Man kan sie in einem schattigen Boden durch Thei-lung der Wurzel, wie die vorige Sorte fortpflan-zen.
Die fünsste, sechste und siebende Sorte werdenwegen der Schönheit ihrer Blumen in den Gärtengezogen, sie schicken sich aber nur in grosse Gärten,indem sie gar leicht für kleine Orte zu gros wach-sen. Man kan sie durch Theilung ihrer Wurzelnauf vorangezeigte Weise fortpflanzen, oder auchaus dem Saamen ziehen , den man im Herbst so
bald als er reifgeworden, in ein Beet vonleiAAfrischer Erde säen mus; im Frühling aberdie Pflanzen aufgehen, sezt man sie entweder > 5Pflanzbette, oder in die Rabatten wo I>ev«sollen. ^ ill
Einige dieser Pflanzen blühen im erstenzweyten Jahr aber werden sie alle in vollerstehen. Sie wachsen mvgemein über dreyhoch, und wann sie starcke Wurzeln haben,vsie bestanoig den grösten Theil des Somm^v ^durch , weswegen sie dann in grossen Rabaunen Plaz verdienen, auch können dieselbenen und andere abgelegene Orte des Gartens^zet werden, indem sie sehr dauerhaft sind, ^ ^jedem Boden und Ort wachsen; alleine lNtrockenen, unfruchtbaren Boden dauern siesten: dann in fetten, nassen Orten bleiben !">über zwey Iahte. l.ninpeN
Der Saame dieser Torten gehet auch ol^ 'Fugen alter Mauern auf, da sie dann waHpetliche Jahre ohne alle Besorgung dauern, uv ^meisten Theil des Sominerv hindurch blühe«'vertragen sie in solcher Lage, ohne den g^'ä>rlc<Schaden zu leiden, alles Wetter. In derney werden diese Pflanzen niemalen gebrauw»' ^Die achte, neunte, zehende, eilffte, dreyA^,und siebenzehende Sorte wachsen auf den ^und von daher haben sie einige Botanistenervund in ihren Gärten um der Varietät wllie« ^gen. Sie sind beständige Pflanzen, die ina"Theilung der Wurzeln vermehren kan.
Zeit diese Pflanzen zu versetzen, und ihrezu theilen/ ist bald nach Michaelis, wann ib^ter welcken, damit sie im Boden wohl
seyn, ehe das trockene Frühlingswetter
sonst blühen sie im folgenden Sommer n>c!)s MiiAlle diese Sorten müssen in einen starcken'Boden, in Schatten gepflanzet werden / insie viel besser als in einer leichten Erde, an^^li/fenen Ort treiben, woselbst sie nicht forck^.x ^es ssepc dann daß man sie in trockenem Äv"'hörig begiesse.
Die zwölffte Sorte ist auf den Bergend^ sislichen Theiles von Lngeland gefunden wA ^ist aber auch in verschiedenen Theilen vonland, wie auch auf den Alpen und pyren«Gebürgen sehr gemein. ^,iet>e^?
Die vierzehende Sorte wächst in vericy'Inseln des Archipelagi, wie auch in ^9 ^man findet sie vornehmlich auf nassenBergen. Die Wurzeln dieser Sorte M ^,i^
als kleine welsche Nüsse, und hangen wie ambrech herab. Wann man sie zerreibet, Seinen Geruch wie Gpicanard von sich.^
Die funfzehende Sorte ist der wahreso man in der Arzeney gebraucht. S>e S'Menge unter dem Moos auf denpen, die einen guten Theil des Jahres hmo A»cSchnee bedecket sind. Man sammlet dttl . chr«zeln im August zum Gebrauch , da näw ^Blatter welcken, und ihr Geruch am
Die achtzehende Sorte hat auch knov'Azeln, die fast so gros als eine welM Mund fast wie Gpicanard riechen.ter wie der kleine Baldrian, und diechen den Blättern der grossen Gartenbey zwey Schuh hoch wächst. . ^
Alle diese Sorten sind in Ansehung ^sehr dauerhafte Pflanzen; kommen avetrockenen leichten Boden, in einer offene» jl, »fort. Wer sie also ziehen will, mus dm w