28. ^xcissus orientsllz, mzximus IzAeus, ca-jz,ce paMäc,, p»rvo. Loerk. Inä. Die grösste,weisse, orientalische Narcisse, mit kleinem, blassenBecher.
29. I^kcissus Oricnrülis major, pol^iimkostotus zidus. tt. kyü. Grosse, orientalische Nar-cisse, mit vielen weissen Blumen auf einem Stengel.
zo. K^KLI88U8 Oricntalis meäius, po!^ÄNtlic>8,totus zlbus. kl. Die mittlere orientalischeNarcisse, mit vielen weissen Blumen auf einemStengel.
91. Käk.ci85U5 Orientale rmnor, pol^zmdos,tci-tus albus. U. k.M. Kleinere, orientalische Nar-cisse,mit vielen weissen Blumen auf einem Stengel.
?2. I^kcissus juncifollus, oblongo czl^cc, lu-teu« major. L. L. ?. Die einfache,gelbe Jonquille,mit länglichtem, grossen Becher.
zz. 5sä,Kci8SU8 juncisoliu8, IutLU8 Mlnor.d.ö.p.Die kleinere,einfache,gelbeJonquille.
Z4« I>i^ci88U8 juncjfoliu8, Aore plcnc». Llus.(^ur. ?oK. Gefüllte, gelbe Jonquille.
z s. Näkci88U8 juncit'olius, pcts1l8 2NZuiii^mi8,cal^ce maximo < rubam refercnre. Lverk. Inä.
Narcisse mit Binsenblättern, mit sehr schmalenBlumenblätlein , und grossem röhrichten Becher,bey den Lnczeländern insgemein rke ttoox - vcr.Qcoat.
z6. ^kcissus juncjfolius, ilore pzlliäiore , cs-lyce kavo. <7. L. ?. Narcisse mit Binsenblättern,mit blässerer Blume, und gelben Becher.
37. I^äk,ci88U8 meäio - purpureu8. ttorr.
Einfache Narcisse, mit weisser, in der Mitte purpur,farber Blume.
z8. I^>Kci88U8 LonüZminopo!itANU8 , pol^an»tkc>8 major, melinc» pleno Kc>re. I-k. R.. t^ar. Grosseconstanrinopoliranische Narcisse, mit gefülltenquittengelben Blumen.
Z9. I>I^v.ciS8US d^prius, Iurcu8, po1yzntko8,tiorc pleno. I^ob. ^6v. Vielblumige Narcisse ausCypern,mit gefüllten gelben Blumen, insgemein diezyprische Narcisse.
40. ^v>ci88U8 Oricnra!i8 pol^antko8, pleno Ko-re,petalis extcrioribu8 zlbi8 , inreriorilzu8 lureis,oäorallüimuz. Lleric. Wohlriechende, orientali-sche Narcisse, mit vielen gefüllten Blumen, derenäussere Blätlein weis,die innern aber gelb sind.
41. ^».Li88us rüveu8, csl^ce ßavo, oäc>ri8 frs-
grzntill'iwl. C. ö. ?, Schneeweisse Narcisse, mitgelben Becher, und unvergleichlichem Geruch.
42. >^n,ci55ll8 Orientes polxamkc)8 , kloribusoäoris fiZZrancitllmi. Ller. Viclblumige, orien-talische Narcisse, mit schneeweissen Blumen, undunvergleichlichem Geruch.
4Z. N4KLI88U8 0iicnt^ll8,polxznrkc>z mzjor.ilo-
re ilavcsceMe liellato. Grosse, vielblumige, orien«talische Narcisse, mit gelblichter, sternförmigerVlume.
44. 5?ä«,ci88us OrientzIl8 polx2ntkc>s,mz/or, ilo-re aureo , czl/ce klavescentc, iicllatc). Grössere,vielblätterige, orientalische Narcisse, mit goldfarberBlume,und gelblichtem,sternförmigen Becher.
45. I^v.ciL8US Älbu8, üore minore,)z5mini oäc>-,-e. L. L. ?. Weisse Narcisse/ mit kleinerer Blu-me , so wie Jasmin riecht.
46. t>^kLi88N8 Orientalis po^AMko8,sIbu5 oclo-r^rus, c2l>ce üellaw. Orientalische, vielblumigeNarcisse,mir weissen wohlriechenden Blumen, die ei-nen sternförmigen Becher haben.
47. t^kcizsus ^mcricznu8 znAuüjt'ojiuz, crociK»re. ttouü. Schmalblätterige, amerLcanischeNarcisse, mit faffranfarber Vlume.
^ Es giebt viele Varietäten dieser Blumen, diejährlich aus Holland und Flandern zu uns gebrachtwerden, als woselbst die Gärtner diese und ander«bollenwurzliche Blumen , mit vielem Fleis,aus dcrNSaamen ziehen, wodurch sie immerzu neue Varie«täten erhalten, die ihnen ihre Mühe und Kosten wie-der bezahlen; in Engeland aber giebt es sehr we-nig Leute, welche die Gedult hätten / einige dieserBlumen auf gleiche Weise zu ziehen, indem sie ins-gemein fünf Jahre warten müssen, bis sie die Früch-te ihrer Arbeit sehen. Wiewohl, wann die fünfersten Jahre vorbey sind, und man jedes Jahr denSaamen ausgesäet, sich jährlich eine Folge von Blu-men zeigen wird, so, daß man beständig was zu er-warten hat; dieses aber kan den Verdrus lindern/welcher manchem m den fünf ersten Jahren sehr be-schwerlich seyn mögte; und wann sodann die jährli-che^Herfürkunfft neuer Blumen , auf das jährlicheSaen folget, so ist es eben so viel, als ob der Saa<nie gleich darnach aufgieng.
Die Unterlassung dieses Verfahrens, hat verur-sachet, daß wir jährlich viele Blumenzwiebeln kom-men lassen, welche, weil man sie so starck in Enge-laud suchet, ziemlich hoch gehalten werden. Wa-ren wir hingegen in Erziehung derselben so fieissigals unsere Nachbaren, so würden wir es ihnen mitden meisten Blumensorten bald gleich, wo nicht garzuvor thun, gleichwie aus der grossen Varitat der)!7lelcken, Aurickeln, Ranunckeln:c. erhellet, alswelche in iLngeland aus dem Saamen gezogen wer-den , und alle andere Blumen dieser Art in gantEuropa übertreffen.
Ich will also erstlich zeigen, wie diese Blumenaus dem Saamen zu ziehen; hernach aber nöthige»Unterricht geben, wie sie durch die Nebenbrur mvermehren; und wie die Wurzeln zu tractiren, daßsie grosse Blumen bringen.
Man mus in Sammlung des Saamens Sorgetragen, daß man selbigen nur allein von solchen Blu-men nehme, die gute Eigenschassrcn haben, scnder-llch aber von denjenigen, die mchr Blumen auf ei-nem Stengel bringen, hoch treiben,und in dmVll"men schöne Becher fuhren. Von diesen kan mansich gute Blumen versprechen; säet man aber nurgemeinen Saamen, so macht man sich nur umsonstMuhe und Unkosten: dann von dergleichen Saa-men hat man sich keine tauglichen Blumen zu ver-sprechen.!
Ist man mit guten Saamen versehen, so müssenentweder seichte Kisten, oder platte Tröge angeschaf-fet werden, die zu dem Ende gemachei worden, u?ndarinnen aus dem Saamen Pflanzen zu ziebmMd»m Boden Löcher haben müssen, damit das Wasserablauffen könne. Diese sollen mit Anfang des Äu-gustv mit frischer, leichter, sandiger Erde angefüllet,und diese wohl eingeebnet werden, indem solches diebeste Zeit ist , die meisten bollenwurzlichen Blumenauszusäen. Hierauf besäet man selbige ziemlich dick,und bedecket den Saamen bey einen halben Zolldick, mit zarter, gesiebter,leichter Erde;hernach abersetzt man die Kisten oder Tröge an einen solchenOrt, wo sie nur bis um zehen Uhr die Morgensonnehaben, und da lasst man sie bis zu Anfang be-5Ocroders stehen, worauf man sie an einen wä- mernOrt bringet, und auf Ziegelsteine setzet , damit dieLustt unter den Kisten frey durchstreichen könne,wel-ches hindert, daß sie nicht zu feucht bleiben.
Auch