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2 (1907)
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1068
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Unona.

Myronin. Salbengrundlage aus Wachs, Däglingsöl, Stearinsäure und Kaliumkarbo-nat bereitet, ca. 12 Proc. Wasser enthaltend.

Ossalin. Aus frischem Einderknochenmark hergestelltes Thierfett. Kann bis zu200 Proc. Wasser aufnehmen. Salbengrundlage.

ResorMn. Salbengrundlage, welche aus Mandelöl und Wachs durch Emulgirenmit Wasser unter Zusatz von Gelatine und Seife hergestellt wird. Passati gab zur Nach-bildung folgende Vorschrift: Man löst 2,5 fein geschabte Seife in 5,0 Wasser. In dienoch warme Lösung bringt man (im warmen Mörser) eine Schmelze aus Oleum Amyg-dalarum dulcium 20,0, Adeps Lanae, Cera flava ää 5,0 und emulgirt mit warmemWasser von 22—25° O.

Salb on. Unguentum saponaceuin Stiefel . Ist überfettete, weisse, weiche Seife.Salbengrundlage. S. Bd. II, S. 838.

Terralin. Salbengrundlage, zusammengesetzt aus Gips, Kaolin, Kieseiguhr, Lanolin,Glycerin und indifferenten Antisepticis.

Theatrinum. Eine aus Wachs, Oel und Wasser hergestellte Salbengrundlage.

Unguentum (U-St.). Ointment (U-St.). Adipis 800,0, Cerae flavae 200,0. Salben-grundlage der amerikanischen Pharmakopoe.

Unguentum domesticum. Salbengrandlage aus 40 Th. Eigelb, 60 Th. Mandelöl,mit Zusatz von 1 Proc. Perubalsam.

Unguentum durum. Miehle . Salbengrundlage aus 40 Th. Paraffinum solidum,10 Th. Lanolinum anhydricum und 50 Th. Paraffinum liquidum.

Unguentum molle. Miehle . Salbengrundlage aus 22 Th. Paraffinum solidum,10 Th. Lanolinum anhydricum und 68 Th. Paraffinum liquidum.

Unguentum vegctabile. Salbengrundlage, durch Emulgirung von Wachs und Oelmit Wasser hergestellt.

Jetzt zur Gattung Cananga. Anouaceae — Unoneae.

Cananga odorata Hook. f. et Thoms. (syn.: Unona odorata Lam.) Hei-misch in Süd-Ostasien, vielfach in den Tropen kultivirt. Liefert aus den BHithen:

Oleum Unonae. Oleum Anonae. — Ylang-Ylangöl. — Essence d'Ylang-Ylang.— Oil of Ylang-Ylang.

Darstellung. Es wird durch Destillation der frischen Blüthen auf den Philippinenund auf Java gewonnen. Die hierbei erhaltenen niedriger siedenden Antheile, die denhöchsten Wohlgeruch besitzen, pflegt man als Ylang-Ylangöl zu bezeichnen, währenddie höheren, weniger angenehm riechenden Fraktionen im Handel unter dem NamenCanangaöl verkauft werden.

Eigenschaften. Farblose oder hellgelbe Flüssigkeit von lieblichem Geruch unddem specifischen Gewicht 0,930—0,950. Drehungswinkelim 100 mm-Rohre —38 bis —45°.In Alkohol ziemlich schwer löslich, giebt das Oel gewöhnlich mit 1 / 2 bis 2 Volumen Wein-geist eine klare Lösung, die sich aber meist bei weiterem Weingeistzusatz wieder trübt.Die alkoholische Lösung giebt mit Eisenchloridlösung eine violette Färbung.

Sestandtheile. Ylang-Ylangöl enthält sehr wenig Pinen C 10 H 1# , ferner LinaloolC 10 H „OH, Geraniol C jo H^OH, Parakresolmethyläther CH 3 . C„H 4 . OCH„ CadinenC 15 H 2l , einen bei 138° C. schmelzenden, krystallinischen Körper, geringe Mengen eines Eisen-chlurid violettfärbenden Phenols und endlich einen sich mit Bisulfit vereinigenden Körper,also einen Aldehyd oder ein Keton.

Anwendung. Es wird zur Herstellung feiner Parfümerien gebraucht.

Unona,

Tlaiig-Ylang Parfüm.(Ess-Bouquet de Manila).

I.

Ep. Olei Ylang-Ylang„ Rosae„ flor. Aurant.

2,01,00,5

Rp. Olei Ylang-Ylang 2,0T flor. Aurant. 0,5Aquae Rosae 100,0Spiritus 1000,0.

n.

Vanillini

Tinct. Balsam. Tolut.

Aquae RosaeSpiritus (90 proc.)

250,0125,01000 ,0.

0,25