Ja es scheint, daß in manchen Fällen eine solchedirekt chemische Einwirkung selbst durch die aosorbiren»den und Blutgefäße auf entfernte Theile fortgepflanztwerden kann; wenigstens beweist dies die große Wir.kung des Schwefels auch bey allgemeinen Quecksilber,Arsenik« oder Bleyvergiftungen , die steinaustösenoe Wir-kung und alkalische Beschaffenheit des Urins vom reich,lichen Gebrauche der Alkalien. (Man vergleiche hier»mit die oben gegebenen Beweise des materiellen Ueber»gangs arzneylicher Stoffe in die zweoten Wcge §.48.) *).
4. Durch Ausleerung und Trennung entweder oy»namisch oder mechanisch bewirkt. (S. ausleerende undchirurgische Methode).
II. Veränderung der Kohärenz der Materien.
§. 214.
Die Materie des organischen Körpers kann festerode» schwächer kohäriren, daher entstehen die zwey Füh-ler der zu festen Kohäsion (KißiHc«, ssb«-., 5icc»«z) undder zu schlaffen (I,«xit« sibr. s. ^roni«) **). Beydes
kann
*) Auch die merkwürdigen Versuche Mascagnis übe» die Alkalilenz des Urin? nach genommenen Alkalien. S. mein Journalder prall. Heilkunde IX. B. 4. St. »der neues Journal d, vH^lN, N A. 4, St.
*') Die Kohüswn der Tonus der Fasern verhält sich als Ursacheund Wirkung zur Lrbeiisthätigkei-.
Als Ursache. Cm gewisser Grad »on Festigkeit und Kohä.,',«» ist durchaus zur Lebensstärke erforderlich. Man dehne eine»Muskel, ein Gelen? übermäßig aus, und es bleibt oft Zeit-lebens eine Lebensschwäche darin zurück.
Als Wirkung. Lebenskraft vermehrt die Bindung >md Ko-häsion der loüstitilirendeü Theile: der nämliche Theil, so lange,r leb', tohärirt stärker, der T«d erzeugt auf der Stelle Er,schlaffung, und das Gegcncheil Eraltation der Lebensoperationtey EntzündiNlKen, vermebm KohDon und Spannung de«Mr.