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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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315
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2. Sie vermindern die Menge der Säfte, undso auch die Ausdehnung der Erfasse, den dadurch ei,regten mechanischen Druck und die Spannung der Fa»fern selbst.

§. 20Z.

Das Blrttausleeren ist folglich das schwächend^Mittel unter allen, indem es unmittelbar auf die Quelledes Lebens, das Herz, wirkt, und demselben den zuseiner Aktion ganz unentbehrlichen Reih, das Blut,entzieht. Und, da sich alle Funktionen nach der grösser«oder geringern Lebhaftigkeit der Blutcirkulation richten,so kann dadurch Schwächung aller Funktionen bewirktwerden. Doch hangt der Grad dlestr schwächendenWirkung gar sehr von der Menge der Ausleerung, ih-rer Schnelligkeit, der Grösse des Gefasses und der.he deS Herzens, ab. Je mehr Blut, und je schnelleres ausgeleert wird, je grösser das Gefäß und je nahermit dem Herzen verbunden es ist, woraus die Aus-leerung geschieht, desto schwächender ist die Blutauslce-rung. Je weniger diese Umstände eintreten, desto we-niger ist es schwächend. Daher ist die Eintheilungn allgemeine und örtliche Aderlässe bey der Anwendungsehr wichtig. Allgemeines Aderlaß heißt dasjenige,was durch Oeffnung eines grösfern Blutgefäßes bewirktwird, örtliches dasjenige, wobey nur kleine Geftlssegeöffnet werden , wozu die Skarisikationen »nd Blutigelbenutzt werden.

z. 204.

Die Anwendung wird folgendergestalt bestimmt i

I. Das allgemeine Aderlaß.

Es gehört zu den entscheidendsten und unmittelbarouf die Quelle des Lebens wirkenden Mitteln. Es kanndaher das lödllichste Gift, aber auch der schnellste und

ein»