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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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292
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2. Als Reihungsmittel in allen Fällen , wo eine stär-kere Erregung der Lebensthätigkeit erforderlich ist. Daaber Wärme ein äußerst durchdringender und siarkerReißist, so muß dabey genaue Rücksicht auf das Reitzoer-hältniß und den Grad der Erregbarkeit genommen wer»den (nach den Regeln der eFcilirenden Methode), weilman sonst leicht dadurch mehr schwächen als eFcilirenkann. Man sehe also dabey:

Einmal auf den mit der Schwäche verbunderenGrad der Erregbarkeit. Je irritabler der Schwach»heitszustand ist, desto vorsichtiger, je mehr es lorpideSchwäche ist, desto reichlicher gebe man Wärme. Beyeinem geringen und noch beträchtlich erregbaren Grad derSchwäche ist es am besten die Erwärmung nicht durchphysische, sondeen durch vitale Mittheilung und Konftroa-tion der Wärme zu bew/rfen (durch Sauer/ioffqas'-i'icheLuft, an Wärmestoff reiche und reihende Ncchrun>i,MllSkulalbeweaung, Friktion, wollene BekleidunBey einem hohen Grade lorpider Schwäche ist tun - >che (physische) Erwärmung nöthig, und um so mehr,je mehr der Körper selbst daS Vermögen verloren hat,Wärme zu erzeugen. Z. B. bey AsphpM

Zweytens auf die Beschaffenheit der Organisation.Wärme nämlich hat als Bestandtheil der Organisationdie Eigenschaft, sie zersetzbarer zu machen und das Spielder Affinitaten zu erleichtern. Hierauf beruht wahr-scheinlich eben ihre Nothwendigkeil zum Lebensprozeß,der ohne eine gewisse Zersehbarkcit der Materie garnicht denkbar ist. Aber ein zu starker Grad der Hitzekann diese Zersehbarteit so groß machen, daß sie auf»hört ein vitaler chemischer Prozeß zu seyn, und in purchemische Zersetzung, ja wirkliche Destruktion der Ma-terie (wie das Verbrennen beym höchsten Grade derHitze zeigt) übergeht. Hieraus folgen die wichtigenRegeln: bey einer durch Hitze schon sehr erhöhte?!

Zer.