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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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Fußschweiß kein andelcs Mittel als die WiedelhttsMungder Salivalion oder Fußschwcisse, hilft.

§. ^44-

Die Falle, wo diese Methode anzuwenden ist, sind:

1. Jede örtliche Affeklion, die entweder keinenentschiedenen sthenischen oder «sthenischen Charakter hat,oder wo die darauf gerichtete Behandlung von keinemNutzen ist. So wird ein laues Fußbad, ein erweichen-des oder gelind reihendes Klystier, ein Senfpflaster aufdie Waden bey Affeklionen des Kopfs der Brust «.mitNutzen als blos antagonistisches Mittel angewendet; solange die sthenische oder asthenische Natur der Krankheitnoch nicht entschieden ist, oder wenn gegen diese quan»titatwen Fehler schon hinreichend gewirkt worden ist, aberdie lokale Affektion bleibt.

2. Jede Affeklion, dievon einer vorher unterdrück-ten gefunden oder trankhüflen Thätigkeit entstanden ist,hauptsächlich solcher, die einen großen Einfluß auf dieMenge oder den Mischungsprozess der organischen Mate-rie haben, folglich am meisten Unterdrückung auslee-render und absondernder Thätigkeiten; Krankheiten vonunterdrückter Haulthätigkeit, ausgetrockneten Ausschlä-gen und Geschwüren, von unterdrückter Thätigkeit desDarmkanals, von gehemmten Bauchflüssen, von Unter,drückung der Nierenthäligkeit, aller Arten von Schleim-fiüsse, des Speichelflusses, der Milchabsonderung, undüberhaupt jeder Krankheitsäußerung, so lange dieGrundursache der Krankheit nicht gehoben ist.

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