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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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254
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dieselben <litzogtn werden, und dadurch ihre Thätigkeitvermindert wird. So kann eine öllliche Reitzung, oa»durch daß sie eine örtliche Vlutanhäufung erzeugt, unddadurch einen Theil der Säfte der Cirkulation oder ei-nem besondern Theile entzieht, allerdings aufs Ganzeoder einen einzelnen Theil direkt schwächend wirken,ohne dies erst durch das Medium der Uebenritzung zuerzeugen. So kann die Applikation der Schripftöpfeauf die Brüste einen Blntstuß der Gebärmutter stissen.Am meisten wud dies geschehen, wenn die Mitte!, diezur örtlichen Reitzung angewendet werden, zugleich dieEigenschaft besitzen, den TIM zu erschlaffen und ihmdadurch mehr Kapacität zur Abnahme der Säfte zu ge-ben. Daher die topischen warmen Bäder, Fußbäder,Armbädcr, die»? Wirkung im vorzüglichen Gra^e haben.Auf ähnliche Weis.' 5.»"/, se/bst die abhängige Lage ei»ncs Theils z, B. dcr Füsse, oder der durch Binden ge-hindert, Rüllsiutz dcs Bwts aus einem äußern Theile,die Thätigkeit eines innern schwächen, wie dies beyBlulfiüssen erhellt.

l Es ist nicht unwahrscheinlich , daß auf diese Weiseauch Ableitungen und Zuleitungen feinerer Materienmöglich sind, die zur Reitzung oder Belebung der Or-gane gehören, und wodurch die antagonistische Wirkungmancher Systeme auf andere und in sich selbst sowohlim gesunden als kranken Zustande erklärt werden muss.Besonders scheint dies in Absicht des Nervensystems derFall zu seyn. Die merkwürdigen Versuche des Magne-tismus , wo durch Streichen und Manipuliren nach gc-u-issen Richtungen offenbar bestimmte Leitungen, Ablei»klingen und örtliche Anhäufungen der Nervenkraft zubewirken sind; die Aufhebung mancher krankhaften Ner»vcnthätigkeit durch Erregung der Muskelthäligkeit; dieAufhebung krankhafter Thätinkcilcn anderer Organe durchgewisse V-.-egnngen des S^nsorium oder übrigen Ner»

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