Druckschrift 
1 (1802) Allgemeine Therapeutik
Entstehung
Seite
243
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

24Z

«'ll «bngens mechanische Erschütterung auf Veränderungder feinern Kräfte der Materie vermöge, zeigt sich jaschon dadurch, daß man damit die magnetische Krafteinem Stück Eisen geben, nehmen und umändern kann).4. Durch Gewöhnung und Entwöhnung. Durchallmahlige Gewöhnung kann die Organisation so umge»ändert werden, daß die natürliche oder krankhafte Em-pfänglichkeil für gewisse Reiße ganz aufgehoben wird.Durch Verhütung des Ausbruchs einer krankhaften Thä-tigkeit, die die Anlage dazu in der Organisation immerwieder erneuert, und unterhält, kann die OrganisationZeit gewinnen, sich so zu reintegriren und zu verbessern,daß jene klänkliche Anlage ganz aufgehoben wird.So wie der Habitus zuweilen die einzige Ursache einerfoltdauernden anomalischen Thätigkeit ist, so kann auchdie Heilung derselben oft blos dadurch bewirkt werden,daß man diesen fehlerhaften Habitus durch Verhütungdes Ausbruchs jener anomalischen Thätigkeit aufhebt,d. h. die Organisation aus der üblen Gewohnheit bringt.So konnte ein habituelles Erbrechen dadurch geheilt wer-den , daß einige Tage der Patient sich aller Speisen(folglich der Veranlassung zum Ausbruch des Zufalls)enthielt, und durch nährende Klystiere und Bäder er»halten wurde.

F. Durch Anwendung solcher Mittel, die eine bc-sondere und bestimmte Beziehung auf die besondern qua-litativen Fehler der Organisation haben, welche derAnomalie zum Grunde liegen, die wir aber nur empi-risch kennen, z. B. das Quecksilber bey venerischer Krank,heil, die Alkalien, das Guajak bey der Gicht, die ve-getabilischen Säuren beym Skorbut, der Schwefel beyder Krätze, die salzsauren Erdsalze, der Merkur beyden, sttofulösen Zustande.'

^!

Q 3

It.