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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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211
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stärkesten Neitzmillel wählen, und alle Applikationswege(z.Hd.) zugleich zu ihrer Anwendung benutzen.

7. Eine sehr wichtige Hülfe zul Erhöhung derReitzung ist die, daß man zugleich mit den Reitzmitlelnsolche anwendet, welche die Erregbarkeit (sey es auchnur momentan) schnell erhöhen , blos um die Wirkungder Reihe zu verstärken. Dahin gehört die Verbindungder momentanen Anwendung der Kälte, des ^lea!, Kxuminnerlich und in Bädern, mit flüchtigen Reitzmitleln,die Einalhmung des Sauerstoffgas in Verbindung fiüch«liger Reitzmittel.

8. Ist die beabsichtigte EMation erregt, und sollsie unterhalten werden, so giebt es dazu folgende 3)tl'ltel:

2. Saß man die Dosis und Summe der Reitzmit»tel immer vermehrt (wenn die bisherigen durch Ge»wohnheit oder fortdauernde Schwächung nicht mehr wir-ken wollen).

d. Daß man mit den Reitzmitleln wechselt, undsolche wählt, die eine qualitativ verschiedene Rcitzkrafthaben, grseht auch, daß sie im Grade schwächer wären.Den, den der Wein nicht mehr reißt, kann Kaffee rei-ßen, wenn Opium nichts mehr thut , kann Belladonnaneue Epilation erregen ic.

r. Da^ man mit den Applikationsorten wechselt,cl. Daß man "l'uni« roba«!N!, mit den flüchtigenReitzmitleln verbindet.

e. Daß man succcßioe die Dose und Summe derReitzmillcl vermindert ( wenn nämlich die vorigen Reitz«Mittel die Erregbarkeit selbst so vermehrt haben, daßder vorige Reitzgrad nun zu stark wäre).

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