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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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zu «halten, z. B. die Ausleerung eines Kontagiumsdurch vermehrte Hautthatigkeit, eines wässerigen Eztra-vasals durch vermehrte Nierenlhüligkeil, so auch, wennman einen! andern Mitte! schnellere und stärkere Wirk-samkeit verschaffen will. Selbst zur Schwächung kannzuweilen die reihende Methode benutzt werden, in sofern ihre Nachwirkung Schwache seyn kann; dann be-kommt aber die Anwendung dieser Mittel einen andernZweck, und gehört nicht mehr zur rMtirenden sondernindirekt schwächenden Methode (S. Schwächende Me-thode).

Hier also nur die Regeln der Anwendung der Reiz-mittel , wenn sie den Zweck einer erhöhten Thätigkeithat:

i. Vor allen Dinge« un/l'r/uche man ?>en Zustandder Erregbarkeit, ob sie vermindert oder erhöht ist. Jemehr der erstere Füll «Mut, desto stärkere ui'd fiüchu-stere.. Rntznüttel sind erforderlich, um den Grad vonErregung zu bewirken, der E/cilation heissen kann;je mehr rs der zweyte Fall ist, desto schwächere Reih-miltcl sind anzuwenden < weil sonst entweder eine garzu heftige und anomalische Ercilation oder eben durchdie zu starke Erregung Schwächung ja tödlliche Krafl-crschöpfung bewirkt werden könnte. Nun aber je mehrUeberreißung vorhergieng (^Browns indirekte Schwache),desto mehr pflegt Maigel von Erregbarkeit Toipor;je mehr Rcihverminderung vorherging, desto mehr pflegtVorralh der Erregbarkeit Erelhismus vorhan-den zu seyn. Doch ist es keine unmicielbare Folge, inso fern die Organisation diesen Zustand wodificiren kann,und es gilb! indirekte und dennoch sihr irritable Schwa-che. Die vorhergegangene Ueberr>!hung indicirt daherfür sich starte. Reihmai/gel schwache Re,tz>', aber im-mer mit der Bedingung, wen» im e^i.i» Falle Torpor,im letzten Erethwmus wirklich vorbanden ist, LV.-

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