Körpels möglich sind, eben so viel giebt es auchFunda«menlalmetboden der Kunst, welche alle zur Heilung ge»wisse? Krankheilszusiände angewendet werden können.Der Arzt muß zuerst das Wesen dieser Veränderung?»,die Mittel sie hervorzubringen, die Regeln der Verbin»düng und Anwendung dieser Mittel zu Erreichung jenesZwecks (eine bestimmte Umänderung), und die sekun«dairen Wirkungen derselben, und ihren sowohl heilsa»wen als schädlichen Einfluß (Indikation und Kontra!«,dikaliou) auf die verschiedenen Krankheitszustände kennenlernen, ehe e» die Anwendung derselben in der speciel.len Therapeut»? verstehen und machen kann. Zugleichwird hierdurch allein eine praktische ^l-cerl« meclic«,d. h. die Kenntniß und Klassifikation der Mittel nachihren Wirkungen im organischen Körper, und den da-durch zu erreichenden Heilzwecken, möglich und begrün»det. — Nach diesen Gesichtspunkten und Beziehung«sollen sie nun hier betrachtet werden.
§. 102.
Es ist oben (§. 24. 25. 26, 27. zc.) gezeigtworden, daß alle Einwirkungen auf den lebenden Kör-per, seine Erregbarkeit, zugleich aber auch seine male»»iellen Verhältnisse afficiren, und daß keine Verände»lung im Lebenden möglich ist , die nicht z» gleicher Zeitdas dynamische und materielle Verhältniß umänderte,ferner daß der Heilzweck bald auf Umänderung des dy-namischen , bald auf Umänderung des materiellen Ver-hältnißes gerichtet seyn kann. — Wir müssen daher,um die ganze Machtvollkommenheit der Kunst zu umfas-sen , auf beyde Verhältnisse Rücksicht nehmen, und alleHauptveränderungen kennen lernen, die sowohl im dp,namischen, als im materiellen Zustande deS Körpersdurch die Kunst möglich sind. Denn nicht alle materiel-len Veränderungen sind erst Folge (sekundai« Effekte)
der
^