gen Iersetzbarkeit und Veränderlichkeit der Bestandtheile(sowohl in Beziehung auf Mischung als Lage) ihrenGrund zu haben, das Wirlungsoermögen hingegen aufder Totalsumme der die Vitalität der Organisation kon»stituirenden Stoffe und ihrer zweckmäßigen Mischung undBindung zu beruhen. Das erstere bestimmt die Agili»tat/ das letztere die Starke oder Energie des Lebens»
III. Da nun die Erregung die Erregbarkeit zu»gleich aufzehrt und wieder ersetzt, und keine Einwirkungin das Lebende ohne Erregung denkbar ist , so folgt, daßdie Erregung und die Beschaffenheit des Erregenden essind, was den Grad des Lebens und die Beschaffenheitdes Lebenden (der O.-aan»salion und der davon resutti,renden Erregbarkeit) bestimmt, wobey es aber darausankommt, wie sich die beyden bey jeder Erregung vorge-henden Operationen, Selbstaufzehrung und Selbstre»stauration zu einander verhallen, welches letztere wiederdavon abhängt, in wie fern in der Organisation selbst,oder den auf sie wirkenden äußern Potenzen , die zumMiedcrersaß schicklichen Stoffe befindlich find. Folglichists zweuerlry, Erregung als formelle, und Stoff alsmaterielle Lebensbedingung, woraus das Leben entsteht,und worauf immer zugleich bey Erklärung und Beul«lheilung seiner Veränderungen zn sehen ist.
I V. Erregung also bewirkt unc> erhalt Gcsundbeitder Organisation dadurch, daß sie die Sclbsiauslcib"ngund Restauration im gehörigen Verhältniße, und letz«lere in gehöriger Qualität erhält. Gesundheit aberder Organisation selbst besteht in der vollkommenen In-tegrität ihrer Mischung, m so fern diese den Grund derVitalität enthalt, und es erhellt hieraus, daß die Ge«sundheit nicht blos durch den Grad der Erregung, son«dern auch durch die Qualität der zum Leben gegebenenund vorhandenen Stoffe, und ihre qualitative Besä ,fenheit bestimmt werden müsse.