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1 (1802) Allgemeine Therapeutik
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chen Krankheit entweder blos das Ursachliche zum Ge-genstand der Behandlung machen, und darauf hinwir°ken (Luracio ezulZ!!;), oder aber das Dargestellte (dieErscheinungen und Aeußerungen der Krankheit (dur«ios^mptom«,^). Durch beydes kann eine Heilung be«wirkt werden. Der Unterschied liegt nur darinn, daß,wenn man blos die Krankheitsaußerungen hellt, ohnedie Ursache zu heben, die Krankheit selb? entweder garnicht gehoben wird, oder, wenn sie eS auch auf einigeZeit werden tann, dennoch bald wieder zurückkehrt, weildie Ursachen fortfahren zu wirken, und das nämlicheResultat hervordringen. Eine gründliche Heilung derKrankheiten kann nur durch die ursachliche Behandlungbewjrkl werden. Daher heißt anch die Kausalkur <5u.l-2lio «ck'cÄ<,'5, ess«nri,I,8. Die symptomatische Kurartgl!>bt nur eine scheinbare Heilung s6ur,lio p,!I>2t!v«),doch kann sie zuweilen als Nebenhülfe zur Erleichterungder Radikalkur selbst benutzt werden.

Dies wird in der Folge bey der Verschiedenheitder HeilaN durch den Zweck genauer auseinandergesetztwerden.

Die Haumkunst des Arztes besteht also bey jederHeilung darum, die Ursachen von der Wirkung wohlzu unterscheiden, und bey den Ursachen wieder ihr ver-schiedenes Verhältniß zur Erzeugung der Krankheit zubestimmen und zu beherzigen. Ursache der Krankheitnämlich ist allec. in und auß r dem Kranken, was aufErzeugung der Krankheit wi.kl. Diese trankmachendenEnlwirkungen konuen aber in verschiedenem Verhältnißezur Heroorbringung der Krankheitserscheinungen stehen,einige haben eine nähere, andere eine entferntere, eini»ae eine bestimmtere, andere eine unbestimmtere B?zie«Hufelands System I. B, E hnng

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