hat aber Auszehrung der Kraft und Organe zur unmil.telbaren Folge, die eben so unmittelbar Wiederersaßdieses Verlusts erfordert.
Die Lebensoperation ist also wesentlich sowohl imGanzen als in jedem Augenblicke aus zwey enlgegenge»setzten Processen, Selbstverzehrung und Selbsterschaf-fung , zusammengesetzt, welche beyde, das Leben inner-lich konstiluirende Processe, aber wieder durch die Le-bensäußerung (Erregung) erst möglich, und dadurchregulirt und bedingt werden.
Die Erhaltung des Lebens beruht also wesentlichauf folgenden Punkten:
2. Auf dem gehörigen Zugange der Stoffe vonaußen, wodurch die Lebensoperation genährt, und diedurchs Leben selbst verloren gehenden Stoffe ersetzt wer-den.
«. Auf der gehörigen Beschaffenheit der Organeund dem gehörigen Grade und Art ihrer Lebenslhalig-te«t, wodurch es möglich wird, daß die von außen mit»getheilten Stoffe ins Leben aufgenommen, organischvereinigt und gestaltet, das verdorbene und nbcrfiüßigeabgeschieden, und die Operationen vollkommen möglichwerden, die sich auf den Zweck des Lebens beziehen:Denlgesckaft,willkührlichc Bewegung und Fortpflanzung.
Zur Lebenslhaligtlit (Erregung) gehört aber im-mer zweyerley:
2. Die Lebenskraft (Erregbarkeit, Reihfähigkeil)(innere nächste Ledensbedingung).
b. Ein Reitz, der diese Kraft in Thätigkeit setzt(äußere Lebenebedingung).
Das Aufhören der Lebensoperation (der Tod)kann demnach bewirkt werden:
i. Durch Mangel der zum Leben nöthigen Stoffeund materiellen innern Bedingungen.
2. Durch