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1 (1847)
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619
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DAMMAR1M.

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Wasser auf, schlägt ihn mit Aetzkalilauge nieder und wascht den Niederschlagmit warmem Wasser aus. Jetzt löst man einige Pfunde Kupfervitriol in einemgläsernen Kolben in 4 Th. siedenden Wassers auf, setzt dann % Unze oder6 Drachmen reiner Salpetersäure hinzu und lässt die Flüssigkeit einige Maleaufwallen, worauf man dann den blauen, noch feuchten Niederschlag hin-zusetzt, einige Zeit digcrirt, dann die Flüssigkeit filtrirt und zur Krystalüsationbefördert. Diese Reinigung gründet sich darauf, dass die Salpetersäure dasEisenoxydul, welches sich im Kupfervitriol befindet, auf das Maximum der Oxy-dation erhebt. Wird nun die Auflösung mit dem aus einer andern schwefel-sauren Kupferauflösung niedergeschlagenen Kupferoxydhydrate digerirt, soscheidet dieses das Eisenoxyd aus, indem es sich auflöst. Braucht man eineeisenfreie Kupferauflösung zu einem andern Zwecke, z. B. zur Bereitung einesschönen Scheele'schcn Grüns, oder eines schönen rein bergblauen Kupferoxyd-hydrats, so kann man noch kürzer verfahren. Man braucht dann nur den Ku-pfervitriol in kochendem Wasser aufzulösen , während des Erhitzens Salpeter-säure zuzusetzen, dann unmittelbar etwas Aetzlauge hineinzugiessen und denentstandenen Niederschlag so lange mit der Kupferauflösung in Berührung zulassen, bis alles Eisenoxyd ausgeschieden worden ist, worauf die Kupferauflö-sung filtrirt wird.

Man hat den Kupfervitriol in Belgien und im nördlichen Frankreich imBrote gefunden, von den Bäckern dem Teige zugesetzt, um das Brot feucht zuerhalten. Bei weissem Brote zeigt Blutlaugensalz unmittelbar durch eine mehroder weniger rolhe Farbe den Kupfergehalt an, bei schwarzem Brote ist dieFarbe nicht mehr kenntlich; dieses muss also eingeäschert, oder wenigstensdie Kohle anhaltend geglüht und diese dann mit Salpetersäure ausgezogen wer-den, worauf in dieser Auflösung das Kupfer durch die gewöhnlichen Reagen-tien Blutlaugensalz, Eisenstab, Schwefelwasserstoffgas und Aelzammoniakdargethan werden kann.

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* Dammarum. Dammarharz.(Agathis Coranthifolia Salisb.)

Synon. Pinus Dammara Lamb. Dammara alba Rumpf.Syst. sexual, Cl. XXI. Ord. 9. Monoecia Monadelphia.Ord. natural. Coniferae.

Es ist einer der höchsten Bäume Ostindiens, der auf den molukkischen In-seln einen Durchmesser von 8 bis 4 0 Fuss erreicht. Ueber der Wurzel zeigt eroft kopfgrosse Auswüchse, aus denen ein weiches klebriges Harz ausfliesst, wel-ches an der Luft erhärtet und das Dammarharz liefert. Dasselbe bildet unregel-mässige Stücke bis zur Grösse eines Hühnereies, häufig länglich. Es ist farblos,oder schwach gelblich gefärbt, weiss bestäubt, durchscheinend oder fast durch-sichtig. Spec. Gew. 1,05 bis 1,097. Es ist leicht zerbrechlich, auf dem Bruchefast muschelig, glänzend. Es ist leicht schmelzbar, und giebt dabei einen schwa-chen Harzgeruch aus. In Alkohol löst es sich zum Theil, in Aether fast voll-ständig. Terpenthinöl und fette Oele lösen es ohne Rückstand auf. Die ätzendenAlkalien üben nur geringe autlösende Wirkung aus.

Lucanus {Schweigg. Jahrb. 1829. 5.) untersuchte ein Dammarharz in kleinenStücken von y 4 bis 2 Drachmen, von 4,060 spec. Gew., welches selbst in derWärme nicht irgend einen Geruch verbreitete. Absoluter Alkohol löste davonSO Proc., kalter Alkohol von 80 Proc. R. 20, heisser 25 und Aether 98,33 I'roc.auf. In Mohnöl, Leinöl und ebenso Terpenthinöl war es seiner ganzen Masse

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