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ELAEOSACCIIARA.
ELATERIUM.
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kungen zur preuss. Pharmakopoe. 1828. S. 105) dagegen will sich von der An-wesenheit eines Quecksilbersalzes in dem Zittmann'schenDecocte überzeugt haben,und glaubt, dass dieses saures schwefelsaures Quecksilberoxyd sei. Catel verlangtdaher auch, dass das erwähnte Decoct nicht in kupfernen, noch zinnernen, nocheisernen Gefässen, sondern entweder in einem recht gut glasirten irdenen Topfeoder in Gefässen von Steingut, Glas oder Sanitälsmasse gekocht werden solle.Simon, Wiggers, Wwckler und Herderger haben später aufs Entschiedenstenachgewiesen, dass auch das sorgfältig filtrirte Decoct Quecksilber enthalte, undzwar, wie sich aus Riegel's (Jahrb. f. prakt. Pharm. 1843. V. 413) bestätigendenVersuchen ergiebt, als Quecksilberchlorid. Das nicht filtrirte Decoct enthältausserdem noch aufgeschlämmte Quecksilberverbindungen.
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Elaeosacchara. Oelzucker.
Mimm: Gepulverten sehr weissen Zucker eine Unze,
Jedes beliebigen ätherischen Oels vier und ztoanzig Tropfen.Mische.
Die mit Zucker abgeriebenen ätherischen Oele lassen sich selbst unter Flüs-sigkeiten gut auflösen, so dass sich das Oel nicht abscheidet; gewöhnlich wer-den indessen die Oelzucker in Pulverform verordnet. Dieselben dürfen wohlnur in seltenen Fällen, bei sehr starkem Verbrauche vorräthig gehalten wer-den, da sie leicht in jedem Augenblicke frisch bereitet werden können, nachdem Verhältnisse, dass auf jeden Scrupel Zucker ein Tropfen Oel genom-men wird.
* Elaterium. Elaterium.
Momordica Elaterium Link. Eselsgurke; Springgurke; Spritsgurke.
Abbild. Plenck 693. Hatoe VIII. 45. PI. med. 272.Syst. sexual. Cl. XXI. Ord. 8. Monoecia Monadelphia.Ord. natural. Cucurbitaceae.
Eine jährige, im südlichen Europa einheimische, bei uns in Gärten gezo-gene Pflanze, mit etwas ästiger Wurzel, niederliegendem, gefurchtem, weich-stachlig-kurzhaarigem, ästigem Stengel, sehr lang gestielten, abwechselnden,dreieckig-herzförmigen, stumpfen, fast ausgeschweift gekerbten, wellenförmig-runzligen, oben weichstachligen, unten fast filzig-kurzhaarigen Blättern. Dieeinhäusigen Blumen blattachselsländig, die männlichen in langgestieller, wenig-blumiger Doldentraube, die weiblichen einzeln, langgestielt, in derselben Blatt-achsel mit den männlichen. Die Frucht eine längliche, weichstachlige, grüneKürbisfrucht, dreifächrig, mit Saft erfüllt, bei der Reife sich am Grunde vomBlumenstiele trennend und durch diese Oeffnung den Saft mit den zahlreichen,umgekehrt-eiförmigen, glatten Samen wegspritzend.
Die Pflanze blüht im Juli und August; die Früchte reifen spät im Herbste.
Aus den nicht völlig reifen zerschnittenen Früchten bereitet man das Ela-terium, wovon es zwei Arten giebt. Das weisse, Elaterium album, ist dasaus dem freiwillig ausfliessenden Safte der Frucht zu Boden gefallene und ander Sonne getrocknete graulichweisse Satzmehl, Stärkemehl, das in zerreibli-chen, einige Linien dicken Massen zu uns kam, geruchlos, von brennendemGeschmacke, schwer auflöslich, aber leicht entzündlich war. Es kommt nicht