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1 (1847)
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BACGAE ALKEKENGI. BAGCAE BERBERID1S.

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prüft, dass man es einige Zeit in Aetzammoniakflüssigkeit liegen lässt, welcheJjei Kupfergehalt davon blau gefärbt wird.

* Baccae Alkekengi. Judenkirschen.

(Physalis Alkekengi L. Gemeine Schiute, Judenkirsche, Mönchs-kirsche, Winterkirsche, rother Nachtschatten.)

Abbild. Havne. VI. 4.

Syst. sexual. Cl. V. Ord. 4. Pentandria Monogynia.

Ord. natural. Solaneae.

Eine i bis 2 Fuss hohe Pflanze, die in mehreren Gegenden Deutschlands,sowie auch in Italien und Japan, an sandigen und steinigen Orten, in Weinber-gen, an Zäunen und in Wäldern wächst.

Die Wurzel senkrecht, gegliedert, sprossend; die Stengel aufrecht, meisteinfach, stielrund, gestreift, unten kahl, oben weichhaarig. Die Blätter gestielt,eirund, an der Basis fast keilförmig, an dem Blattstiele herablaufend, zugespitzt,spitzig, ganzrandig, mehr oder weniger ausgeschweift. Die Blumen einzeln,gestielt, blattachselständig; Kelch fünftheilig; Blumenkrone radförmig; Staub-beutel zusammengeneigt. Die Fruchthülle eine kugelrunde, genabelte, schar-lachrothe, zweifächrige Beere, umgeben von dem stark aufgeblasenen, rundlich-fünfseitigen, zugespitzten, geschlossenen, vom Safrangelben bis ins Scharlach-rothe übergehenden Kelche.

Die Beeren, von Dioscomdes unter dem Namen Halikakabi aufgeführt, dieJudenkirschen, haben einen säuerlich-süssen Geschmack, und werden für einharntreibendes Mittel gehalten. Beim Abpflücken dürfen sie nicht mit dem Kelchein Berührung kommen, weil die innere Fläche des Kelches mit einem äusserstbittern Pulver bedeckt ist, wodurch sie dann selbst bitter werden.

* Baccae Berberidis. Berberizenbeeren.

(Berberis vulgaris Linn. Ein Strauchgewächs Deutschlands.)

Die frischen, -länglichen, scharlachfarbenen, glänzenden, fleischigen,sehr sauren Beeren, mit 2 3 Samen.

Berberis vulgaris Lixn. Gemeine Berberize, Sauerdorn, Beisselbeere, Passel-beere.

Abbild. Hatoe I. 41. PI. med. 368. G. u. v. Schl. 23.

Syst. sexual. Cl. VI. Ord. 1. Hexandria Monogynia.

Ord. natural. Berberideae.

Dieser Strauch wächst fast in jedem Klima, durch ganz Europa, mit Aus-nahme des Nordens, bis nach Kleinasien hin; man findet ihn häufig an Heckenund Zäunen, auch wird er in Gärten gezogen.

Die Wurzel ist holzig, gelblich, kriechend und ästig. Die Stengel, welcheeine Höhe von 6 8, zuweilen auch von 10!2 Fuss erreichen, sind aufrecht,die Aeste abwechselnd, eckig und mit einer dünnen, glatten, aschgrauen Rinde,bedeckt. Das Holz ist von gelber Farbe. An dem Grunde jeder Knospe undjedes Astes befinden sich zuweilen einer, gewöhnlich drei sehr feine, gerade,ungleich grosse, sehr spitzige Stacheln, die nichts anderes als fehlgeschlageneBlätter sind. Die Blätter sind büschelförmig, auf kurzen Aestchen zusammen-

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