Hydrarg. oxyd. via hum. parat. Gelbes Quecksilberoxyd, ßl
Ouecksüberjodid in Wasser im Verhältnis 1 : 6000—7000 lös-lich ist.
HgCl,+ H 4 S = Hg.S+2HCl,llgCt/ ' 2AgN0 3 = 2AgCl + Hg(N0 3 ) 2 .Stöehiomctrische Aufgaben. 1. Wieviel Queeksüberjodid liefern16 g Quecksilberchlorid? 2. Wieviel Kaliumjodid ist hierzu theo-retisch nötig?
Resultate s. S. 109.
Hydrargyrum oxydatum via humida paratiuii.Gelbes Quecksilberoxyd.
HgO; Mol-Gewicht 216,0.
A usga ngsmat erial:
20 g Quecksilberchlorid; JlgCl., -■• 270,9.60g I5%ige Natronlauge; NaOH = 40,01.
Darstellung'. 20 g Quecksilberchlorid löse man in 400 g
warmem Wasser, kühle die filtrierte Lösung auf annähernd.SO" ab und gieße dann diese Lösung unter Umrühren ineine kalte Mischung von 60 g Natronlauge und 100 gWasser. Man läßt die Mischung unter häufigem Umrührenetwa 1 Stunde lang vor Licht geschützt stehen und wäschtden Niederschlag zunächst durch Dekantieren, die ab-gegossene Flüssigkeit jedesmal durch Wasser von annähernd30° ersetzend, bis dieses durch Silbernitratlösung nichtmehr getrübt wird. Man sammelt dann den Niederschlagauf einer Nutsehe (S. 0) oder einem glatten Filter, wäschtihn noch ein- oder zweimal mit Wasser von annähernd 30°aus und trocknet ihn vor Licht geschützt bei etwa 30°.Die Ausbeute beträgt ungefähr 16 g.
Chemischer Vorgang. Gießt man Quecksilberchloridlösung inüberschüssige Natronlauge, entsteht neben Chlornatrium Queck-silberoxyd nach der Gleichung HgCl 2 + 2NaOH = HgO + 2NaCl+ H 2 0 . Nach einer Stunde haben sich auch die letzten Spurenctes Sublimats, die das Oxyd vielleicht noch eingeschlossen ge-halten hat, zu Oxyd umgesetzt; man nimmt die Fällung bei einer