Aqua chlorata. Chlorwasser.
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während des Eindampfens die Mischung mit einem Por-zellanspatel andauernd gut durch. Eiserne Spatel dürfen,um die Bildung von Ferrochlorid zu vermeiden, nicht an-gewendet werden.
Sobald die Masse völlig trocken ist, zerreibe man sienoch warm und fülle sie sofort in das gut ausgetrockneteStandgefäß.
Eigenschaften. Eisensalmiak bildet ein rotgelbes, kristal-linisches, an der Luft feucht werdendes Pulver, das in3 Teilen kaltem, in 1 Teil heißem Wasser klar und ohneRückstand (s. o.) löslich ist. Die Lösung reagiert sauer.Da das Eisenchlorid durch Licht reduziert wird, ist es indunklen Gefäßen aufzuheben. Es enthält ungefähr 2,5%Fe und ist ein einfaches Gemisch von Ammoniumchloridmit wasserfreiem Eisenchlorid FeCl 3 .
Stüclüometrische Aufgabe. Wieviel Prozent Eisen enthält einabsolut trockenes Präparat? Resultat siehe S. 107.
Gehaltsbestimmung siehe Bd. III.
Aqua chlorata. Chlorwasser.
Gehalt: 0,4—0,5% freies Chlor; Cl, Atomgewicht 35,46.Ausgangsmaterial (für 11):10 g Kaliumpermanganat, Mol.-Gowicht 158,03.70 g Salzsäure von 25%, oder 60 g rohe Salzsäure von 30%;HCl Mol.-Gewicht 36,47.
Darstellung. 1 ) An einem Stativ befestigt man einenFraktionskolben a von 200 ccm Inhalt so hoch, daß maneine Porzellanschale auf einem Dreifuß in Brennerhöheuntersetzen kann. Das Ansatzrohr b verbindet man durchein 3 cm langes Stückchen Gummischlauch mit einemstumpfwinklig gebogenen Glasrohr, dessen anderes Ende
') Nach Fischer-Frerichs, Lehrbuch der Chemie für Pharmazeuten,7. Aufl., S. 63.