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Ammonium chloratum ferratum. Eisensalmiak.
Eigenschaften. Aether bromatus ist eine klare, farblose,stark lichtbrechende, neutrale Flüssigkeit, in Wasser un-löslich, in Weingeist und Äther löslieh.
Prüfung. 5 ccm Schwefelsäure dürfen mit 5 ccm Äthylbromidin einem mit Schwefelsäure gespülten Glase geschüttelt, innerhalb1 Stunde sich nicht gelb färben (fremde organische Verbindungen).Läßt man 5 ccm Äthylbromid verdunsten, darf sich weder währenddes Verdunstens noch nach dem Verdunsten ein knoblau chartigerGeruch bemerkbar machen (Phosphorverbindungon, herrührendaus einem Präparat, das aus Phosphortribromid hergestellt wurde;PBr 3 + 3C s H 5 OH = 3C 2 H 5 Br + H : ,PO.,). Schüttelt man 5 ccmÄthylbromid mit 5 ccm Wasser einige Sekunden lang, hebt vondem Wasser sofort 2,5 ccm ab und gibt 1 Tropfen Silbernitrat-lösung zu, muß die Mischung mindestens 5 Minuten lang klarbleiben (Bromwasserstoffsäure).
Stöchiometrische Aulgaben. 1. Wieviel Gramm Alkohol von92,4 Gew.-Proz. erfordern theoretisch 400 g 98proz. Schwefelsäurezur Bildung von Äthylschwefelsäure? 2. Wieviel Gramm Aetherbromatus liefern theoretisch 200 g Kaliumbromid ?
Resultate s. S. 107.
Ammonium chloratum ferratum. Eisensalmiak.
Ausgangsmaterial:32,0 g Ammoniumchlorid.9,0 g Liquor Ferri sesquichlorati (D. A. B. 5, mit 10% Fe).
Darstellung. 32 g mittelfein gepulvertes Ammonium-chlorid werden in einer Porzellanschale mit 9 g Eisen-chloridlösung gemischt und die Mischung unter Umrührenmit einem Porzellanspatel im Dampfbade zur Trockne ver-dampft.
Würde man bei einer höheren Temperatur als der dessiedenden Wasserbades eindampfen, könnte leicht Salz-säure entweichen, wodurch ein Teil des Eisenchlorids inin Wasser unlösliches, basisches Eisenchlorid übergehenwürde. Um ein gleichmäßiges Präparat zu erzielen und einÜberkriechen des Salmiaks zu vermeiden, mische man