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Semen Lini. — Seinen Lycopodii.
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Achänien, mit drei hervorragenden gelblichen Rückenrippen, vonetwa! gewürzhaftem Geruch und süsslichem Geschmack. Wird inDeutschland und
Italien gebaut.
Man sehe beim Ankaufe auf Frische und Stärke des Geruches. Im grobgemahlenen Zustande hat man nur wenigen vorräthig , weil er leicht in diesemZustande sich verändert Ein feines Pulver ist wegen des Oelgehaltes schwerdarzustellen. Die Pharmacopoe hat ein ätherisches Oel und destillirtes Wasserdavon Sodann tritt der Fenchelsamen zu Pub. Glycyrrhhae cumponitus , Speclaxantex St. Germain, zum Syrupus Sennae cum Manna und zum Decocium 7ÄU-manni fortius hinzu.
Pentandria Digynia, Cl. V, Ord. 2.
Semen Lini. #etnfamen.
TAnum usitatissimum Linn. Linoideae.
Eiförmige, zusammengedrückte, sehr glatte, glänzende, brauneSamen. Sie werden von der bei uns häufig gebauten Pflanze ge-sammelt.
Diese Samen sind allgemein bekannt. Man hat sie nur im ganzen Zustandevorräthig. Zerstossen werden sie- ranzig und das Oel trocknet aus. Sie enthal-ten in der Schale einen Schleim, der durch kaltes und warmes Wasser aus denganzen Samen ausgezogen wird.
Pentandria Pentagynia, Cl. V, Ord. 5.
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Semen Lycopodii. Särlappfamen. ©tteuputoer.
Lycopodium elevatum Linn. Filices.
Ein sehr feines, gelbliches, das Wasser nicht annehmendes, indie Flamme gespritzt aufloderndes Pulver, welches die Samen (Spo-ren) der Pflanz«; darstellt. Es werde nicht mit dem Blütenstäube dereichten und anderer Bäume, der sich leichter in Klümpchen ballt,verwechselt. Ein in öden Waldgegenden des nördlichen Deutsch-lands häufiges Farrnkraut, von dem die Samen im Monat Augustund September gesammelt werden sollen.
Der B:m lappsamen wird von dem Apotheker vor dem Gebrauche durchein feines Haarsieb geschlagen, um alle gröberen Unreinigkeiten abzuscheiden-Kr kann in llolzkästen, die mit Papier ausgeklebt sind, aufbewahrt werden. DerBärlappsamen stellt, unter dem Mikroskop betrachtet, abgeschnittene Kugeln mitnetzförmig geäderter Oberfläche dar. In dieser Gestalt hat er die Eigenschaft,kein Wasser anzunehmen. Wird aber diese Form zerstört, so lässt er sich auchmit ^Wasser benetzen und eintauchen. Um dies deshalb behufs der Receptur zubewirken , reibt man den Bärlappsamen erst trocken unter starkem Drucke. Er