Eadix Pimpinellae. — Radix Pyrethri.
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Radix Pimpinellae. $tmptaetftt>urjel.
Pimpinetta Saxifraga Linn., varietas nigra. Umbelliferae.
Eine lange Wurzel, welche die Dicke einer Taubenfeder er-reicht, meistentheils einfach und gerade, der Länge nach runzlich,nur oben geringelt, braun-gelblich, mit schwammiger, weisslicherRinde, innen zuweilen von einem Milchsafte, den sie frisch führt,bläulich, mit dünnem gestreiftem Holze, scharfem Geschmack.Die Pflanze wächst auf trocknen, sandigen und steinigen Gegendenin ganz Deutschland. Die Wurzel ist im Frühjahr zu sammeln.
Die Biberneilwurzel wird von Pimpinelta Saxifraga und P. disseeta Neesgesammelt. Die Varietät nigra, welche die Pharmacopoe bezeichnet, unter-scheidet sich von der gewönlichen Saxifraga, welche auch vera zubenannt ist,durch eine weiche Behaarung, wahrend die letztgenannte glatt ist. Die Wurzelist getrocknet, gewöhnlich von der Dicke eines kleinen Fingers oder einer star-ken Feder, blassgelblich-grau, am Kopie fein geringelt. Der Geruch der frischenWurzel ist eigenthümlich, nicht unangenehm aromatisch; der Geschmack sehr stark,zuerst süsslich, dann brennend scharf. Bei sorgfältiger Trocknung erhält sichdieser Geschmack, der auch der Wurzel nie fehlen darf. Sie enthält ein äthe-risches Oel mit scharfem Weichharz, Gerbestoff, Zucker und pflanzensaureSalze.
Die Wurzel wird in Speciesform vorräthig gehalten und zu Infusionen ge-braucht. Auch ist eine Tinctur davon vorhanden. Aufbewahrung in Rlech-gefässen wegen der flüchtigen Kestandtheile.
Pentandria Digynia, Cl. V, Ord. 2.
Radix Pyrethri. SBertraimrturjel.
Anacyclus ofßcinanim Hayn. Composifae — Anthemideae.
Kine lange, einfache, zwei bis drei Linien dicke, mit denbesten der Blattstiele behaarte Wurzel, von einer aussen grau-braunen, innen blasseren Farbe, einem sehr scharfen, Speichelerregenden Geschmack. Die einjährige Pflanze wird hier und dain Deutschland gebaut.
Die frische Wurzel ist einfach spindelförmig, ziemlich lang, nach untenstark verdünnt, mit wenigen Fasern besetzt; sie wird an sechs bis acht Zoll langund erreicht die Dicke einer starken Feder. Getrocknet ist sie selten so dick,l 's eine Feder, gewöhnlich viel dünner, oft noch mit den Besten des Stengelsund der Blätter verschen, aussen der Lange nach runzelig, grau-braun, innenvon dichter Structur, gleichsam harzig, schmutzig-weisslich oder blass-bräunlich.Diese Wurzel ist ohne Geruch, aber von sehr scharfem, Speichel erregendemGeschmack. Sie enthält ein scharfes, dickflüssiges, ätherisches Oel und ein