Radix Belladonnae. — Radix Calami.
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von gelblichem Holze, fast ohne Mark, von süsslichem Geschmacke.Die zweijährige Pflanze ist häufig an Zäunen in Deutschland. Siesoll im Frühjahr im zweiten Jahre ihres Alters gesammelt werden
Die Klettenwurzel wird von den drei bekannten Klettenarten Arctium Bar-dana , majus und minus eingesammelt. Die Krautersammler bringen sie frischund ganz an. Man durchschneidet die Wurzel mit zwei senkrecht auf einanderstehenden Langenschnitten in vier Theile und liisst diese trocknen. Sie werdentrocken zu Species zerschnitten, in welcher Form sie im Decoctum Liynorumvorkommen. Die Klettenwurzel und ihr Extract erfreuen sich des Rufes, denHaarwuchs auf kahl gewordenen Stellen wieder hervorrufen zu können. IhreWirkung ist ganz die des schweizerischen Kr'äuteröls und der Löwenpomade.
Syngenesia Polygamia aequalis, Cl XIX, Ord. 1.
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Radix Belladonnae. 83eQabontta»UT$el.
Atropa Belladonna Linn. Solaneae.•Eine lange, ästige Wurzel, mit langen, einfachen Aesten, we-nigen Würzelchen, der Länge nach gestreift und runzlich, mit ei-ner aussen und innen gelblichen Rinde, gelblichem, durch wenigePoren bemerkbarem Holze, fast keinem Marke. Meistens ist sieder Länge nach zerschnitten im Handel, aber die abgeschälte sollVerworfen werden. Sie ist im Frühjahr von der in waldigen Ge-genden Deutschlands wild wachsenden Pflanze zu sammeln. MitSorgfalt aufzubewahren.
Diese Wurzel wird in Pulverform gebraucht. Die bis zur spröden Be-schaffenheit getrocknete Wurzel wird im Mörser zerstossen, und das abgesiebtefeine Pulver noch einmal getrocknet und in dicht verschlossenen Glasern aufbe-wahrt. Die Wurzel enthält dieselben medicinischen Bestandteile, wie die Blatterund die ganze Pflanze, wie die Iris erweiternde Eigenschaft des Extractes derWurzel beweist. Sie wird selten gebraucht
Pentandria Monogynia, Cl. V, Ürd. 1.
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Radix Calami. $almu3rourjc(.
Acorus Calamus Linn. Acorinae.
Eine cylindrische, zusammengedrückte, geringelte, 1 bis 2 Zolldicke, aussen grünliche oder röthliche Wurzel, von den abgeschnit-tenen Würzelchen narbig, innen weiss, schwammig, von gewürzhaf-teiu und bitterem Geschmacke und angenehmem Gerüche. Meistensist sie abgeschält und der Länge nach gespalten im Handel. Eineim nördlichen und mittleren Europa an Flüssen häufige Pflanze.Der Wurzelstock ist im ersten Frühlinge oder Spätherbste zusammeln.
Mohr, Comroeutar. II. ü>