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2 (1854)
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Radix Althaeae.

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des Messers und verhindern, dass die Wurzel seitlieh durchschnitten werde.Dicke und dünne Wurzeln gehen leicht durch den Wurzelspaltor, nur knorrige

Fig. 29,

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Wurzelspalter.

Stücke verweigern den Gehorsam. Je länger und gerader die Wurzeln sind,desto schöner werden die gespaltenen Stücke. So dargestellte Spccies sehen sehrschön aus, weil sie vielen inneren hellfarbigen Schnitt zeigen.

Wenn die Messerklinge nicht stark ist, so wird sie von unregelmässigenWurzeln seitlich gedrängt, und die beiden Stücke fällen nicht gleich aus. DieArbeit ist leicht zu erlernen, und fördert sehr.

Aus der grob zerschnittenen Wurzel wird nach vorgängigem Trocknen dasleine Pulver bereitet Es wird durch ein feines Haarsieb abgeschlagen. Es mus;-gut getrocknet und verschlossen aufbewahrt werden, weil es dem Milbenfrass un-terworfen ist.

Gröbliches Althäapulver giebt ein schleimigeres Infusum, als die nur ge-schnittene Wurzel; allein auch ein minder klares.

Der kalte Auszug der Wurzel ist etwas gelblich gefärbt; das Decoct unde Infusum ist larMncr

heisse

Die Colatur muss ohne alles Pressen von der Wurzel abrinnen. Zur Win-terszeit oder wenn sonst viel Althäadecoct gebraucht wird , ist es zweckmässig,dasselbe auf einen Tag vorräthig zu machen. Man kann es alsdann durch Ab-setzenlassen am klarsten darstellen

Das feine Pulver wird als massgebende« Vehikel zu Pillenmassen gesetztund, als besonderer Heilkräfte nicht theilhaftig . von dem Receptarius gewählt,wenn ein Zusatz eines Pulvers nothwendig wird.

Monadelphia Polyandria. Cl. XVI. Ord. 11-