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2 (1854)
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206
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Pasta Glycyrrhizae.

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Beweo'uno- zu fiiessen aufhört. Nachdem endlich die Blasen ver-seh wunden sind und das Häutchen weggenommen ist, giesse inflache Papierkapseln aus, schneide die bei massiger Wärme hinrei-chend getrocknete Paste in Scheibchen und bewahre sie an einemtrockenen Orte.

Sie sei durchsichtig, von bräunlich-gelber Farbe.

Der Zuckergummiteig ist ein mildes Brustmittel, um Beschwerden derSchling- und Respirationsorgane zu heben oder zu besänftigen. Seiner Zusam-mensetzung nach tritt er nahe an die Producta des Zuckerbäckers, und wirdauch von diesen häufig dargestellt und geführt. Wohlgeschmack ist eine hochangeschlagene Eigenschaft desselben , und Reinlichkeit ist bei seiner Darstellungim höchsten Grade zu beobachten. Klarheit und Durchsichtigkeit sind die äus-seren Merkmale seiner Güte.

Um diese zu erzielen, müssen die einzelnen dazu verwendeten Stoffe inmöglichster Reinheit und Klarheit verwendet werden. Der Süssholzaulguss wirdnicht colirt, sondern, wie die Ph'irmacopoe vorschreibt, wirklich filtrirt. Sehrzweckmässig ist es auch , das Gummi vor dem Auflösen äusserlich mit kaltemWasser stark abzuwaschen , entweder indem man es unter den Strahl des kaltenWassers hält, oder mit diesem kürzere Zeit stehen lässt und dann abgiesst.Die französischen Schriftsteller über Pharmacie empfohlen ein zweimaligesAbwaschen mit jedesmaligem starkem Umrühren. Eine Klärung mit Eiweiss,die von einigen empfohlen wird, ist bei obigen Vorsichtsmaassregeln überflüssig.Was etwa noch von Uneinigkeiten vorhanden wäre, wird durch die vorgeschrie-bene Art der Eindamplüng mittelst gelinden Kochens ohne Umrühren entfernt.Die Wasserdampfblasen entstehen nämlich vorzugsweise an festen Körpern undbringen diese zum Steigen. Sie treiben auf der Oberfläche seitwärts an denRand und bleiben dort im Schaume haften. Damit dies stattfinde, darf das Ko-chen nicht auf der ganzen Bodenfläche geschehen , sondern muss von einer klei-neren Fläche in der Mitte des Bodens ausgehen. Man kann dies erreichen,wenn man die unten runde Schale auf den runden Ausschnitt einer eisernenHeerdplatte setzt. Das Feuer muss auch sehr gelinde gehalten werden . damitnie ht bei zunehmender Dichtigkeit der Flüssigkeit Anbrennen eintritt. Die Con-centration geschieht rasch. Die richtige Beurtheilung des Momentes des Aus-giessens muss durch Erfahrung erlernt werden, und die Pharmacopoe giebt dazudie Anleitung. Das Ausgiessen soll auf Papierkapseln geschehen; diese sindallerdings nachher schwer zu entfernen, und Soubeiran empfiehlt mit Oelschwach angestrichene Weissblechkapseln, oder solche mit etwas Quecksilber ein-Es entsteht dadurch ein weiches Amalgam, an dem nichts haftet. Eine

reinigung mit Quecksilber ist nicht zu befürchten, da es sich nicht loslöst

nur im metallischen Zustande befindet. Die amalgamirten Kapseln dürfteni einer späteren Bereitung nicht mehr zu brauchen sein.

Sehr verwandt mit dieser Paste ist der Jujubenteig, Pate de jujubes. Esgeht eine Abkochung der Jujuben (Früchte von Zizyphus vulgaris) statt desSüssholzaufgusses i n diese Mischung ein. 1 Pfund Jujuben wird mit Wasser zueiner starken Abkochung verarbeitet. G Pfund Senegalgummi werden mit denoben beschriebenen Handgriffen in eine klare Mueilago verwandelt, beide Flüs-sigkeiten vermischt , darin 5 Pfund Zucker durch Erhitzen gelöst, und nun dasEinkochen ohne Umrühren vorgenommen.

Diese Pasten erhalten durch die letzten Operationen des Lösens von denKapseln und des Trennens des Papiers leicht einen äusseren Anschein vonSchmutz und Abgegriffenheit, welcher nicht zur Empfehlung gereicht. Man hebt

geriebenVerunundwohl be