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2 (1854)
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163
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Natrum nitricum crudum.

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Jahreszeit erstreckt sich eine dicke Wolkenschicht parallel mit dem Ocean underhebt sich selten Über die felsige Mauer an der Küste. Der Anblick des Orteswar sehr düster; der kleine Hafen mit seinen wenigen Schiffen und der kleinenGruppe von jämmerlichen Häusern verlor sich fast in der übrigen Landschaft,mit der er in keinem Verhältnisse war.

»Die Einwohner leben wie an Bord eines Schiffes; jedes Lebensbedürfnis*kommt aus der Ferne Wasser wird in Booten von Pisagua, ungefähr vierzigMeilen weiter nördlich, hergeholt, und für ein Fass von 18 Maass werden 9 Realen(4 Schillinge 0 Pence = 1'/, Thaler) bezahlt. Für eine Weinflasche voll bezahlteich 3 Pence = 2% Sgr. Ebenso wird Holz zum Brennen und natürlicher Weisejedes Lebensmittel eingeführt. An einem solchen Orte kann man nur sehr we-nige Thiere erhalten. Am folgenden Morgen mietbete ich mit Schwierigkeit turvier Pfund Sterling zwei Maulthiere und einen Führer, um mich nach den Sal-peterwerken zu führen. Diese sind die einzige Nahrungsquelle von Iquique. Ineinem Jahre wurde für hundertlausend Pfund Sterling nach Frankreich undEngland ausgeführt, Das Salz wird eigentlich mit Unrecht Salpeter genannt,denn es besteht nicht aus salpetersaurem Kali, sondern Natron, und ist darumvon weit geringerem Werth. Es wird hauptsächlich zur Fabrikation von Salpe-tersäure verwandt. Wegen seiner zerfliessenden Eigenschaft ist er für Pulverunbrauchbar.

»Fiidier waren zwei sehr reiche Silberbergwerke in der Nähe, aber jetztbringen sie wenig hervor.

»Am Morgen des 18. Juli brach ich nach den Salpeterwerken auf, die vier-ze hn Licues entfernt sind. Nachdem wir die steilen Kustengebirge auf einemsandigen Pfade im Zickzack erstiegen hatten, sahen wir bald die Minen von•iiiuntajaya und St. Rosa. Diese zwei kleinen Dörfer liegen dicht am Eingangln die Bergwerke. War die Stadt Iquique ode, so gewahrten diese auf Hügeln§ e ' e genen Dörfer einen noch viel unnatürlicheren Anblick. Wir erreichten die''a-lpeterwerke erst nach Sonnenuntergang, nachdem wir den ganzen Tag übere >n wellenförmiges Land geritten waren, in jeder Hinsicht eine vollständige Wüste.Die Strasse war mit Knochen und getrockneten Häuten von vielen Lasttlrierenüberstreut, die vor Erschöpfung umgekommen waren. Ausser dem Vullnr aureus,dessen Speise Leichname sind, sab ich weder Vogel, Saugethiere, Reptil oder[nsect. Weiter im ganzen Lande sah ich während des ganzen Rittes von vier-zehn Licues nur ein Pflanzenproduct, und dies war ein sehr kleines gelbes Liehen,das auf den Knochen todter Maulthiere wuchs. Dies war die erste wirklicheWusle, die ich gesehen hatte, aber sie machte keinen besonderen Eindruck aufmich; dies kam wahrscheinlich daher, weil ich während meiner Reise nach Val-paraiso nördlich durch Coimbo nach Copiapo midi allmählig an solche Land-schaften gewöhnt hatte. Der Anblick des Landes war merkwürdig, da es mite mer dicken Rinde von Kochsalz und einem salzführenden Sandstein bedeckt ist.der ganz; eigentlich den Namen Alluvium verdient. Das Salz ist weiss, sehr hartund Compact Es kommt in abgerollten Knollen vor, die aus dem zusammenge-backenen Sand oder weil hon Sandstein hervorstehen. Diese oberflächliche Massesah aus wie ein Land nach einem Schneegestöber, ehe die letzten schmutzigenStellen aufgethaat sind. Die Felsen, aus denen die Berge bestehen, sind salz-haltig, und ich glaube, dass die sehr kleine Regenmenge, welche fallt, hinreicht,das Salz von höheren Schichten herunter zu waschen, und dass es nachher inKnollen und an einzelnen Stellen in dem sandigen Boden '1er Thaler concretio-mrt. Was auch der Ursprung sein mag, so zeigt das Vorhandensein einer Rindevon einer löslichen Substanz über die ganze Oberfläch« des Landes, wie ausneh-mend trocken das ganze Land während einer langen Periode gewesen sein muss.

"Ich schlief in dem Hause des Eigentümers einer der Salpeterminen, Da?