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2 (1854)
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142
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Moschus.

die Stelle des essigsauren zu substituirai, sind im vorigen Artikel entwickeltworden.

Das essigsaure Morphium muss für sich allein grösstenteils, und mit Zu-satz von einigen Tropfen Essigsäure vollständig in Wasser löslich sein. Narcotinist in verdünnter Essigsäure unlöslich und wird von dieser zurückgelassen wer-den. Es muss auch vollständig, ohne Asche zurückzulassen, verbrennbar sein.

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Moschus. SJiofcfcuS.

Moschus moschiferus Jj. Mummalis Bisulca.

Eine thierische, etwas schmierige, aus schwarzbraunen Körnchenbestehende Substanz, die sich durch Reiben in eine dünne Lage aus-breiten lässt, von bitterlichem Geschmack, einem eigenthümlichen,lange anhaltendem, höchst durchdringendem Gerüche, abgesondertund eingeschlossen in einem halbkugelförmigen Beutelchen, das voneiner »Seite gewölbt, von der anderen fast flach ist, auf jener mitIlaaren, die in der Mitte in einen Wirbel zusammenlaufen, besetztüst. Die Beutel liegen nahe an den Geschlechtsstheilen des männ-lichen Moschusthieres, eines in den Gebirgen von Mittelasien ein-heimischen Thieres. Sie werden ausgeschnitten, weshalb nochSpuren des Ausscheidungscan als auf der einen Seite sichtbar sind,und getrocknet zu uns gebracht.

Der tonkinische Moschus ist auszuwählen, welcher aus Tibetund China angebracht wird, dessen Beutel ungefähr die Grösseeines Hühnereies, und auch darunter, erreichen, aussen mit kleinensteifen, meistens bräunlichen Haaren besetzt, innen aber mit einer«lünnen braunen Haut bekleidet sind.

Vollständig zu verwerfen ist der cabardinischc Moschus, ingrösseren Beuteln, welche die Grösse eines Hühnereies übersteigen,immer mit längeren weissgrauen Haaren besetzt sind, so wie auchder bereits aus den Beuteln herausgenommene sogenannte Moschusex vesicis.

Bei der Auswahl eines Moschusbeutels kann man sich mit der gross lenVorsicht nicht gegen Schaden bewahren. Die Kunst des Betruges ist von denentfernten, jeder Controle enthobenen, und mit dem Monopole dieses Handel«bekleideten Nationen zu einer solchen Höhe gebracht, dass man bei der schiirf-sten Aulmerksamlceit nichts finden kann, was den Verdacht eines Betruges odereiner Verfälschung erregen konnte, und wenn man den Beutel geöffnet hat,findet sich der Schaden gHni . offen. Dass genähete Beutel verfälscht sind, liegtausser allem Zweifel; allein auch diese Nähte sind zuweilen so geschickt verdeckt,die Nähte so fein, der Faden , 0 dünn, dass sich dieselben kaum entdecken lassen.Ein Beutel kann aber auch ohne Naht vollkommen verfälscht sein. Kürzlichöffnete ich einen Beutel, welcher von aussen die besten Zeichen der Echtheit1rug und innen mit einer höchst verdächtigen Substanz gefüllt war. I»a sichunter anderen auch ein Samen eines Grases darin befand, so war der Betrug