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Lycopodium — Macis.
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wovon es am sichersten mit Hülfe des Mikroskopes zu unter-scheiden ist; auch nicht mit Stärkemehl oder Erbsenmehl, dieman an der beim Betröpfeln mit Jodlösung entstehenden blauenFarbe erkennt; und eben so wenig mit Sand. Soll nach derHelv. auf Schwefelkohlenstoff schwimmen, in Terpenthinöluntersinken, und unter dem Mikroskop nur tetraedrischeKörner zeigen. Pinuspollen riecht beim Reiben zwischenden Fingern terpenthinartig (Austr.), ballt beim Schüttelnleicht zu Klümpchen zusammen (Norv.), fühlt sich rauhan und ist mit Wasser mischbar; unter dem Mikroskopbildet er im Umfang ovale, auf der einen Seite flache, aufder andern gewölbte Zellen, welche an den beiden spitze-ren Enden mit einer fast kugligen Ausbauchung versehensind, so dass sie nach Link einem Henkeltopf ähneln.Der Pollen von Corylus Avellana erscheint in der Grund-form sphäroidisch, durch 3, seltener 4 zitzenförmige, jemit 1 Pore versehene Vorsprünge (Nabel) aber 3- oder4strahlig. Die wesentlich grösseren Pollenkörner vonTvpha angustifolia hängen zu 4 zusammen.
Der Aschengehalt einer unverfälschten Waare beträgtnach Flüekiger etwa 4 %. Vor der Verwendung mussdas Lycopodium durch ein sehr feines Sieb geschlagenwerden.
f Macis.
Arillus Myristicae.
Germ. Austr. Helv. Neerl. Franc.
Myristica fragrans Houttuyn.
Der, eine eiförmige, dünne, fast kornartige, zerbrechliche,orangegelbe, fettglänzende, an der Basis ungetheilte aber miteiner Oeffnung versehene, nach oben hin zerschlitzte und viel-spallige Hülle bildende Samenmantel; im Handel zusammen-*gedrückt oder zerbrochen vorkommend; beim Kauen brennend,von eigentümlich aromatischem Geruch.
Schwach aromatische, ausgeblasste oder auch dunkel-gefärbte oder mit viel Bruch vermischte Waare ist gleich