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2 (1875)
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808
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Kreosotum — Lac vaccinum.

zunehmen; erhitzt man solches Kreosot in einem trock-nen Reagensgläschen, etwa durch Eintauchen in einekochende Salzlösung, etwas über 100°, so bildet sich einwässriger Beschlag an den kälteren Glaswandungen.

Eupiongehalt veranlasst eine Trübung der klarenLösung des Kreosots in Aetzkalilauge auf Zusatz vonWasser.

Theeröl giebt dem Kreosot die Eigenschaft, für sichund in der alkalischen Lösung bald eine braune Farbeanzunehmen.

Fette Oele würden beim Verdampfen eines TropfensKreosot auf Papier (vgl. Olea aetherea) einen Fettrandlassen (Brit.).

3Vur allein die Neerl. gestattet, dem Buclienholztheer-Kreosot die flüssige Carbolsäure zu substituiren, einejetzt nicht mehr statthafte Concession, nachdem Huse-mann die Giftigkeit der letzteren ersterem gegenüber nach-gewiesen hat.

Aufbewahrung: vorsichtig, in gut verschlossenen Ge-fässen, vor Lichtzutritt geschützt.

Lac vaccinum.

Lac, Milk Brit. Lait de vache Franc.

Brit. Franc.

Bos Taurus Linn.

Weisse, undurchsichtige Flüssigkeit, im Wesentlichenbestehend aus mit Hülfe von gelöstem Casei'n in WassersuspendirtemFett nebst Milchzucker und anorganischen Sal-zen, namentlich Chlorkalium, Chlornatrium, phosphorsaurenErden und Spuren von Eisenoxyd. Geschmack angenehmsüsslich; Geruch fehlt oder ist durch die genossenen aroma-tischen Nahrungsmittel bedingt. Reaction meistens schwachalkalisch, bisweilen neutral oder schwach sauer, letzteresimmer bei der Milch der Fleischfresser. Erscheint unterdem Mikroskop als klare farblose Flüssigkeit, in welchersehr zahlreiche kleine Fettkügelchen schwimmen. Bildetbeim Erhitzen bis zum Kochen eine ziemlich feste weisse