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2 (1875)
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868
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Lithium sulfuricum — Lycopodium.

Luft schwach verwitternde, beim Erhitzen unter Ver-knistern aber ohne Schmelzung das Wasser verlierenderhombische Krystalle, die in Wasser und Alkohol sehrleicht löslich sind, die Alkohol- und die Löthrohrflammecarininroth färben, und mit Barytsalzen einen schweren,weissen, unlöslichen Niederschlag geben (S. 105).

Das wasserfreie schwefelsaure Lithion bedarf 2,218,das wasserhaltige 1,906, das wasserfreie schwefelsaureNatron 1,718 und das schwefelsaure Kali nur 1,40 2 Th.krystallisirtes Chlorbaryum, BaCl, 2HO, zur Zersetzung;zeigt also ein in obigen Verhältnissen bereitetes Gemischnach der Filtration noch Barytgehalt, so ist das Lithion-salz nicht rein. Zur Prüfung auf schwefelsaure Magnesia,die im wasserfreien Zustande ein minder abweichendesAtomgewicht (60) besitzt, zersetzt man vollständig mitclilorfreiem essigsaurem Baryt, verdampft das Filtrat zurTrockne, glüht den Rückstand, und behandelt ihn mitheissem Wasser, worin er sich zwar schwierig, doch abervollständig lösen muss; vorhandene Magnesia bleibt alssolche oder als kohlensaures Salz ungelöst.

Sonstige Prüfung wie bei Lithium carbonicuin.

f Ljcopodhun.

Lycopode Franc. Semen vel Sporae Lycopodii.

Germ. Austr. Helv. Neerl. Norv. Franc.

Lycopodium clavatum Linn.

Höchst feines Pulver, unter dem Mikroskop betrachtet,aus sehr Meinen, netzartig gerippten, vierkantig -hügligen Zellenbestehend, die eine dreiseitige Pyramide mit sehr stark gewölb-ter Basis bilden. Das Pulver ist höchst beweglich, den Fin-gern anhaftend, von blassgelber Farbe, schwimmt auf Wasserund lässi sich damit nur schwierig mischen, verbrennt, in eineFlamme gestreut, sehr rasch unter Zischen, aber ohne Ratich •und ist geruch- und geschmacklos.

Es muss völlig trocken, von fremdartigen Substanzen frei,und darf nicht verfälscht sein mit dem dunkler gelben Pollender Fichtenarten, des Haselstrauches und anderer Pflanzen,