B. Balsamica, Balsamische Mittel.
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glänzenden Harzes, welche durch eine nur spärlich vorhandene röthlichgraue oder grau-braunliche, zum Theil poröse, rauhe, fettglänzende Zwischensubstanz zusammengekittets (ad (Mandelbenzog, B. amygdaloides); bei geringeren Sorten sind die Mandeln kleiner,die Zwischensubstanz ist dagegen reichlicher vorhanden und bei den ordinärsten Sortenbildet diese geradezu die Hauptmasse, während weisse Harzkörner nur spärlich undvon geringer Grösse vorhanden sind. Solche Stücke besitzen dann eine fast gleichförmigr8 thlichgraue oder graubräunliche Farbe. — Die Masse der Benzoe ist spröde und be-sonders die der Bindesnbstanz leicht zerreiblich.
Die Benzoe schmeckt schwach aromatisch, nachträglich mit Kratzen im Schlünde.Ihr Schmelzpunkt liegt je nach der Sorte zwischen 75—95°. In Alkohol löst sich dasHarz beim Erwärmen fast vollständig, in Aether nur theilweise.
Die Hauptmasse der Benzoe (ca. 80%) besteht aus einem Gemenge von krystalli-S11 'ten, den Storesinen (pag. 105) ähnlichen Verbindungen (Benzoercsinen) und mehrerenamorphen Harzen; daneben enthält sie 12 bis über 20% Benzoesäure neben Zimmt-säure und Spuren eines ätherischen Oeles, Vanillin, Styrol (pag. 105) etc.
Früher hat man die Benzoe, das Material zur Bereitung der offi-einellen Benzoesäure (pag. 157), auch intern zu 0,2—0,5 in Pulvern,Pillen und Emulsion, analog anderen balsamischen Mitteln angewendet,gegenwärtig macht man von ihr als solcher nur externen Gebrauch,namentlich des Wohlgeruchs wegen und als gelindes Reizmittel, zuRäucherungen, als Bestandtheil von Räucherpulvern, Räucherspecies,Räucherkerzchen, Räucherpapier und Cigaretten, ferner als Zuthat zuverschiedenen eosmetischen Mitteln (Seifen, Pulvern etc.), als Zusatz zu*ett, um es zu conserviren (Axungia Porci benzoata, pag. 199).
Tinctura Benzoes, Benzoetinctur. Viel gebrauchte gelb-hch-braunrothe Tinctur aus 1 Th. Benzoe mit 5 Th. Sp. Vin. (Ph. A.et Germ.). Nur extern für sich, mit Wasser (infolge der in derrinetur gelöst enthaltenen Harze in feinster Vertheilung als milchige,sauer reagirende Flüssigkeit, sogenannte Jungfernmilch, Lac virginis),oder in Combination mit anderen Mitteln, zum Bepinseln wunder Brust-warzen , bei Verbrennungen, zum Verbände torpider Geschwüre undWunden, als Cosmcticuni und Bestandtheil kosmetischer Formen (Mund-,Wasehwässer etc.), zu Inhalationen, als Zusatz zu Pflastern (Emplastr.A «glicanum pag. 208).
Ein im Volke beliebtes, in neuerer Zeit zum Wundverbande (Hamilton) wiederherangezogenes, bei uns nicht officinelles Mittel ist die zusammengesetzte Benzoetinctur,"etara Benzoes composita (Balsamum commendatoris, B. traumaticum, Com-mandern-, Friars-, Wund-Balsam), eine Digest.-Tiuctur aus Benzoe 9, Aloe 1, Balsam.Ier «v. 2 mit Spir. Vin. 72.
159. Pix liquida, Resina empyreumatica liquida, Holztheer,^heer. Nach Ph. A. das käufliche, "durch trockene Destillation ausJ>em Buchenholze erhaltene Product, eine dicke, ölige, schwarz-braune, in dünner Schichte durchscheinende Flüssigkeit, welche schwerera » s Wasser ist, brenzlich nach Kreosot riecht und einen widrig bitteren,Zll gleich brennenden Geschmack besitzt. Ph. Germ, hat den durchtrockene Destillation aus dem Holze von Abietineen (insbesondere vonImus silvestris und Pinus Larix) gewonnenen Coniferentheer.
Mit dem Namen Theer überhaupt bezeichnet man durch trockene Destillationaus verschiedenen (weichen und harten) Holzarten (Holztheer), aus Torf (Torftheer),ossiler Kohle (Kohlentheer), aus bituminösem Schiefer, Asphalt und anderen FossilienWtoeraltheer), wie auch aus thierischen Theilen, namentlich aus Knochen (Anima-«cher Theer, Oleum animale foctidum , rohes Thieröl) erhaltene dickflüssige empyreu-ma tisch.e Producte.
Der Holztheer scheidet sich beim längeren Stehen der flüssigen Destillations-P r °aucte des Holzes als untere Schichte ab. Arzneilich wichtige Bestandtheile des-selben sind harzige und phenolartige Körper. Der Coniferentheer ist reicher au
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