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1 (1913)
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Tabelle VII.

Übersicht über die agglutinierenden Wirkungen des Phasins derWistaria sinensis.

Nummer

Blutart:

GrenzeAg'g

der totalenlutination

12

3

Kaninchenblutkörperchen.....

Ziegenblutkörperchen......

Seebasenblut...... . .

1:1 :1:1:

1:1:

i ,

x :

1:

1:

1:

1:

1

1:

1:

1

1

210 000

125 000

80 000

4

567891011

Taubenblut..........

Schweineblut.........

Hammelblut..........

Pferdeblutkörperchen ......

Menschenblut .........

Kalbsblut.........

42 35333 61033 610310002100016 6668 4308 430

12

Krötenblut..........

5 883

13141516

Meerschweinchenblut ......

Katzenblut..........

Hundeblut..........

Rinderblut ..........

2 353

1420

1176

413

Bei subkutaner Einspritzung an Kaninchen wirkten Dosendes Phasins, welche pro Kilo Tier einem ganzen Gramm Samenentsprechen, nicht schädlich. Die bekanntlich erhebliche Giftig-keit der Wistaria sinensis hat also mit unserem Phasin nichtszu tun. Dass in der Rinde neben dem ätherischen Öle, nebendem von Ottow 1 ) gefundenen giftigen Glykosid und demgiftigen Harze auch noch ein Rindenhämolysin vorhandenist, habe ich schon oben kurz erwähnt; zurzeit kann ich ausMangel an Material weiteres darüber noch nicht aussagen. Dasoft gefälschte ätherische Öl unserer Pflanze riecht nachMenyanthol; beim Erwärmen mit Kali tritt nach Ottow einkumarinartiger Geruch auf.

Das Phasin der Samen der Wistaria sinensis wirdbei einstiindigem Erhitzen auf 70° nicht unwirksam.Hier ist also der Tierversuch und der Versuch mit Eizinserumzur Unterscheidung notwendig.

l ) N. Tijd. v. Ph. 1886, S. 207; zitiert nach G. Dkagendokff, Heil-pflanzen (Stuttgart 1898), S. 321. Pharmac. Journal and Trans. 1886, Oct.