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Kurzes Lehrbuch der anorganischen Chemie : ein Repetitorium für Chemiker, Mediciner und Pharmaceuten
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Anorganische Chemie.

In den Entwickelungsphasen der wissenschaftlichenChemie war schon seit längerer Zeit die Eintheilung derElemente in Metalle und Nichtmetalle — cf. pag. 20,Anm. 1 — unsicher geworden, weshalb es richtiger undam geeignetsten erschien, die Elemente nach den ausihrem chemischen Verhalten sich ergebenden Analogienin einzelne natürliche Gruppen einzutheilen, eine Classi-fication, welche in dem periodischen Systeme derElemente — cf. pag. 19 ff. — einen epochemachendenAbschluss fand.

Dieses »natürliche« System wurde denn auch alsGrundlage der folgenden Betrachtungen gewählt. Zu dessenI. Gruppe gehören, wie die Tabelle pag. 28/29 zeigt,die Elemente:

1. Wasserstoff,

2. Lithium,

3. Natrium,4. Kalium,

5. Kupfer,6. Rubidium,

7. Silber,8. Cäsium,

11. Gold. 1 )

oder theoretische Chemie und specielle Chemie, die ihrerseits indie zwei Unterabtheilungen anorganische und organische Chemiezerlegt wird. Je nach der Anwendung der Chemie als Hilfswissenschaftfür einzelne Disciplinen theilt man die angewandte Chemie ein inAgrikulturchemie, Nahrungsmittelchemie, pharmaceutische,physiologische, technische Chemie u. s. f.

) Die vor dem Namen der Elemente stehenden Zahlen bedeutendie Reihen des periodischen Systems: die Reihe 1, bildet derWasserstoff für sich; die Reihe 2. enthält die typischen Elemente;die Reihen 4. 6. 8. 10. 12. heissen paare, die Reihen 3. 5. 7."■ 11. unpaare.