Goldoxydulverb in düngen*
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Zinnchloridhaltiges Zinnchlorür, SnCb mit etwasSnCU, bewirkt einen purpurfarbenen Niederschlag, denCassius'sehen Goldpurpur, der in der Glas- undPorzellanmalerei als rothe Farbe Verwendung findet.
Beim Erhitzen von Goldchlorid auf 180° entstehtGoldchlorür, Aurochlorid, Au Cl, als ein weisses, inWasser unlösliches Pulver. 1 )
Kalilauge, KOH, führt das Chlorür über in dasdunkelviolette Goldoxydul, Aurooxyd, Auo O, welchesbei 250° in Gold und Sauerstoff zerfällt und in Wasserbeim Kochen mit blauer Farbe, aber nur schwierig inLösung geht.
Goldeyanür, Aurocyauid, CNAu, bildet ein schöncanariengelbes, krystallines Pulver;-) analog dem Cyan-silber löst es sich in Cyankaliumlösung leicht, und zwarzu Kaliumaurocyanicl, CNAuCNK. Diese cyan-kalische Lösung dient zur galvanischen Vergoldung.
Die II. Gruppe des periodischen Systems umfasstdie Elemente:
2. Beryllium,
4. Calcium,6. Strontium,8. Baryum,
3. Magnesium,5. Zink,7. Cadmium,11. Quecksilber, 3 )
Säure, schwefliger Säure, Oxalsäure u, s. f., und schliesslich die Bildungdes Cassius' sehen Goldpurpurs.
J ) Goldjodür, Aurojodid, Au J, bildet sich beim Hinzufügenvon Jodkaliumlösung zu Goldchlorid neben freiem Jod alscitronengelbes Pulver: Au Cls + 3 J K = AuJ -f- I ä + 3 Cl K.Diese Reaction verläuft also ganz analog der Einwirkung von Jod-kalium auf Cuprisalze; vgl. pag. 105, Anm. 2. Das Goldjodür istwenig beständig und zerfällt beim Erwärmen leicht in seine Componenten.
2 ) Aurocyanid fällt beim Ansäuern mit Salzsäure aus einerLösung des Doppelsalzes, CN Au • CN K, das man durch Auflösenvon Goldoxyd oder -sulfid in Cyankaliumlösung leicht darstellen kann.CN Au ■ CNK krystallisirt in farblosen Pyramiden.
3 ) Vg 1 - Pag- 37, Anm. 1.