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Die Adelsdokumente österreichischer Alchemisten und die Abbildungen einiger Medaillen alchemistischen Ursprunges : mit 2 Zinkotypien u. 5 Lichtdrucktaf.
Entstehung
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Im Jahre 1726 kam der französische Adept Aluys nach Wienund producirte sich vor den Fürsten Liechtenstein, Starhemherg undLobkowitz sowie dein Grafen von Dohna mit alchimistischen Experi-menten. Derselbe ging dann von Wien nach Böhmen, wo er ebenfallsseine Kunst producirte.

Im Jahre 1752 kam eine Frau von Eegensburg nach Wien,welche durch den Verkauf eines Eeceptes an Liebhaber der Alchemiean 20.000 tl. verdient haben soll.

Nach ihrer Vorschrift versetzte man zunächst eine feine MarkSilber mit 4 Loth Gold und schmolz dieses mit einer glasigen Masse,welche dadurch erhalten wurde, dass man Quecksilber siebenmal mitgewissen Salzen so erhitzte, dass man jedesmal das entstandene Sublimatmit dem Rückstand neuerdings zusammenrieb und wieder sublimirto.Las goldhaltige Silber wurde dann in Salpetersäure gelöst und daszurückbleibende Gold neuerdings in derselben Weise mit Silber u. s. w.behandelt, so dass es sich wahrscheinlich nur darum gehandelt hat,das im Feinsilber enthaltene Gold zu gewinnen und damit das Gewichtdes beigesehmolzeneu Goldes zu vermehren.

Der hervorragendste Alcheniist dieser Periode und zugleich derletzte Träger eines bedeutenden Namens unter den Alchemisten warSeefeld, der seine Arbeiten in. dem stillen Badeorte Rodaun bei Wienbetrieb und die Aufmerksamkeit Kaiser Franz I. von Lothringen zuerregen vermochte.

Friedrich Seefeld, der ein Oberösterreicher gewesen sein soll,kam im Beginn der Vierzigerjahre des XVIII. Jahrhunderts aus demAuslände nach Wien, von wo er alsbald in das stille Badehaus nachEodaun übersiedelte, welches damals noch von dichten Wäldern, dieals treffliches Jagdrevier galten, umgeben war. Was er hier trieb, istnicht genau bekannt, allein es darf angenommen werden, dass er esmachte wie eben die meisten fahrenden Adepten. Er stellte Farbendar. vielleicht auch Arzneien und betrieb alchemistische Versuche.

Namentlich soll er sich mit Umwandlung von Zinn in Gold be-schäftigt haben, was er zunächst nur im Geheimen that, bald aberauch einige seiner Hausgenossen ins Vortrauen zog. Dies war immerhingenügend, um Verdacht gegen ihn rege zu machen, allein es wirdauch behauptet, dass er manche Leute mit falschen Goldprocessentüntergangen habe, und jedenfalls müssen sich gravirende Momentegegen ihn geltend gemacht haben, denn thatsächlich wurde er einesTages verhaftet und im Jahre 1745 als Staatsgefangener nach der FestungTemesvär in Ungarn gebracht. Fr wurde hier übrigens durch den

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