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Die Adelsdokumente österreichischer Alchemisten und die Abbildungen einiger Medaillen alchemistischen Ursprunges : mit 2 Zinkotypien u. 5 Lichtdrucktaf.
Entstehung
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Einleitung.

Zum Verstandnisse der Ädelsdocumente einiger österreichischerAlchemisten, deren Veröffentlichung die vorstehende Broschüre gewidmetist, erscheint es wünschenswerth, einen Einblick in die Geschichte derEntwicklung der Alcliemie in unserem Vaterlande zu gewinnen, weshalbeine kurze, diesen Gegenstand betreffende Darlegung dem Abdruckejeuer Documente vorausgeschickt worden soll.

Viele der hervorragendsten Vertreter der Alchemie haben, wenig-stens einen Theil ihres Lebens, in Oesterreich zugebracht, manche vonihnen waren Oesterreicher von Geburt, und nicht wenige sind durchdie österreichischen Herrscher, die durch mehr als 3% Jahrhundertein ununterbrochener Reihenfolge zugleich die Träger der deutschenKaiserkrone waren, zu Macht und Ehren gelangt. Die Geschichte derAlchemie in Oesterreich bietet daher ein ungewöhnliches Interesse dar.

Ueber anderthalb Jahrtausende war man der bestimmten Ueber-zeugung, dass Gold und Silber künstlich hervorgebracht werden könne,undist das Streben Unzähliger", wie Kopp sagt,darauf gerichtetgewesen, zu wissen, in welcher Weise das zu Stande zu bringen: diesogenannte Alchemie mit Erfolg zu betreiben sei". Unter ihnen be-fanden sieh die hervorragendsten Männer ihrer Zeit, Fürsten des Geistessowie mächtige Träger ehrwürdiger Kronen, aber auch solche, die denherrschenden Glauben an die Metallverwandlung zu Täuschungen miss-brauchten, im besten Falle geschickte Taschenspieler waren, aber nurzu oft durch die Art und Weise, wie sie ihre Kunst zu selbstsüchtigenZwecken benützten, zu wahren Betrügern wurden.

Die Geschichte der Alchemie fällt, so weit sie das ernste Strebennach Lösung dos Problems der Metallverwandlung zur Grundlage hat,vielfach mit der Geschichte der Chemie zusammen und stimmt daher

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