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Alsbald begannen auch die Versuche zur Erzeugung von Zuckeraus inländischen Früchten. Schon 1767 erzeugte Dr. Willburg zu Gmündin Kärnten Zucker aus Ahorn.
Auch Maisstengel versuchte man heranzuziehen, und im Jahre1786 erhielt ein Weltpriester in Wien ein Patent zur Zuckererzeugungaus diesem Material.
Der erste Versuch zur Darstellung von Runkelrübenzucker wurdewohl von Jacquin über Auftrag des Grafen v. Saurau im Jahre 1799im botanischen Garten zu Wien ausgeführt, und Dr. Ries errichteteendlich 1803 eine Rübenzuckerfabrik zu St. Polten, nachdem man schoneinige Jahre früher auf der gräflich Wrbna'schen Herrschaft Horowitzmit der Zuckererzeugung begonnen hatte. Allerdings brachte erst dieGontinentalsperre den richtigen Impuls und veranlasste das Entstehender Fabriken in den Dreissigerjahren.
VII.
Es kann übrigens nicht geleugnet werden, dass sich auch heutenoch Personen bestimmen lassen, alchemistischen Bestrebungen ein Inter-esse darzubringen und diese sogar zu unterstützen. Sind doch sogarnoch im XIX. Jahrhundert Gesellschaften entstanden zur Exploitationvon angeblichen Processen zur Golderzeugung. Nichtsdestoweniger mussconstatirt werden, dass die Alchemie schon mit Ende des vorigen Jahr-hunderts vollkommen in Verfall, ja im Erlöschen begriffen war.
Mit Seefeld ist thatsäehlieh der letzte namhafte Vertreter einerRichtung dahingegangen, die, wenn sie in ihren besonderen Zielen, derMetallverwandlung, selbst wieder an Bedeutung gewinnen sollte, in derForm, in der sie durch viele Jahrhunderte geherrscht hat, jedenfallsniemals wiederkehren wird. An die Stelle planloser oder von vagenVermuthungen eingegebener Tastversuche tritt in der Wissenschaftzielbewusstes Forschen, und wohldurchdachte, auf experimentelle Beob-achtung gestützte Theorien ziehen weise, die Spekulation eindämmendeSchranken.
Das zufallige Band, welches die „edlen Metalle" zu einer Gruppevereint, verliert völlig an Bedeutung gegenüber der auf die Gesetz-mässigkeit der Atomzahlen basirten Eintheilung der Grundstoff inReihen, die für Betrachtungen über etwaige weitere Bestandteile dersogenannten Elemente aussichtsreichere Anhaltspunkte geben. Dochliegen derartige Studien noch im Schosse einer sehr fernen Zukunft.