IV
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r w o r t.
d er t. — Löwig's Handbuch ist zunächst nur für den Theoretikerbestimmt und daher zu Erfüllung des uns vorgesteckten Zweckesnicht brauchbar. — Liebig's Werk endlich konnte der Unter-zeichnete, als er sein Buch begann, noch gar nicht kennen undauch jetzt ist es erst nur zum Theil erschienen; der Unter-zeichnete kann sich aber nur Glück wünschen, dass Herr Prof.Liebig einen ganz andern Plan und eine ganz verschiedene Be-handlungsweise befolgt zu haben scheint, also dem vorliegendenBuche, welches sich in keiner Weise als etwas anderes, denneine Compilation, geltend machen will, wenigstens einige Eigen-tümlichkeiten der Auswahl und Behandlung des Stoffes bleiben.Das Urtheil der Leser möge entscheiden, ob diese, weiterhinzu bezeichnenden Eigentümlichkeiten dem Buche zum Vortheilgereichen, oder nicht.
Erscheint somit das Auftreten eines solchen Buches über-haupt als gerechtfertigt, so wäre nur übrig, Einiges über diebesondere Art seines Auftretens beizufügen.
Was zuerst das Verhältniss desselben zu dem auf demTitel bezeichneten Werke von Thomson anlangt , so wollte derVerf. allerdings lieber, dasselbe bestände überhaupt gar nicht.
Die letzte Anregung zu Herausgabe des Buches kam aberdem Verf. von einem sehr geachteten praktischen Arzte undDocenten der hiesigen Universität, welcher, überhaupt das Be-dürfniss eines derartigen Handbuchs der Pflanzenchemie lebhaftanerkennend, vorschlug, das damals eben erschienene Werk vonThomson zur Grundlage zu benutzen. Nun muss der Unter-zeichnete gestehen, dass er nach Durchsicht der HauptabschnitteThomson's Buch mit nicht allzuvielen Veränderungen und Zu-sätzen dem vorliegenden Zwecke ganz entsprechend bearbeitenzu können glaubte, und so wurde denn die Arbeit begonnen;die Zusätze und ganz umgearbeiteten Abschnitte durch Klammernbezeichnet unil die Anmerkungen als Anmerkungen des Ueber-setzers gegeben. Dabei wurde indessen schon, wie die Ver-Kleichung lehren wird, keineswegs wörtlich übersetzt, sondern