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ten heutzutage sagen, haben sic auch damals gesagt; mitden nervlichen Waffen, die nie rosten, weil sie sie nie ruhenlassen, haben sie Voltaire und Rousseau, Corneille undRacine, Mokiere und Crcbillon angegriffen; eben so wiejezt haben sie über den schlechten Geschmack des Publikumsgeschrieen, und sich auf das Einsichtsvollere Unheil derNachwelt berufen; aber die Nachwelt hat bereits entschieden:Triumph den gemißhandelren Dichtern, und Vergessenheitihren Frerons!
Glücklich, wer wie Wieland eine solche Eerechtigkelts-Pflege erlebt! denn — cs erinnern sich vielleicht unter Hun-derten meiner Leser kaum zwcy: daß auch Er, unser Ec-sier Dichter, einst ähnliche Klagen über die Recenseutenführen mußte: Safi sie, so lauten seine eigenen Worte,Alles, was er schreibe, mit impertinenten Ton und hä-mischen Wesen bcucrhcilen. Damals nannte die Berli-ner Bibliothek seine Erzählungen Lüchensiücke, rieth ihm,sie vor, pöbelhaften Ausdrücken zu säubern, und' mcynte,sie könnten zum Theil nur Leinwebern gefallen. Damalsbehauptete sie: „im Dom 8^Ivio kämen Geschichten vor,„die in einem so elenden Tone geschrieben wären, daßtge-„wisi ans der Insel Fclsenburg die Lebensläufe besser er-»zählt würden."
Als aber das Publikum allzu laut über d!c Verdien-ste unsers großen Dichters entschied; als sie, die Hofnungausgebcn mußten, ihn zu verkleinern; da machten siekönne mine a inouvais jeu; da milderten sie ihren Ton,
und